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US-Wahl Prognose 2020: Trump vs Biden – Wer ist Favorit? Ergebnisse & aktueller Trend

Aktualisiert Nov 9

Thomas Haider

By Thomas

Sportwetten-Experte

biden trump us wahl prognose
Bild: US Wahl Prognose 2020: Joe Biden oder Donald Trump – wer wird am 3. November zum US-Präsident gewählt? (© imago images / ZUMA Wire)

 

Donald Trump oder Joe Biden – wer gewinnt die US Wahl 2020?

 

Kann Donald Trump seine Koffer zu packen?

Geht es nach aktuellen US Wahl 2020 Prognosen und Ergebnissen wird Trump das Weiße Haus verlassen müssen!

Der demokratische Herausforderer Joe Biden – von Trump auch gerne als „Sleepy Joe“ verschmäht – liegt derzeit weit vorne und ist drauf und dran die US Wahl 2020 zu gewinnen.


 

US Wahl 2020: Prognosen, Umfragen & Ergebnisse

 

Wettquoten: Tritt Trump 2024 wieder an?


 

Aktuelle US Wahl Ergebnisse & Prognosen – Biden ist fast durch!

Biden: 253 Stimmen / Trump: 213 Stimmen (Stand: 5.11.2020, 7:30 Uhr)

Mittwoch, gegen 8:30 Uhr deutscher Zeit hat sich Donald Trump selbst zum Sieger der US Wahl 2020 erklärt, obwohl noch nicht alle Stimmen ausgezählt sind.

Ob er damit richtig liegt? Kaum noch zu glauben. Letztlich kommt auf das Ergebnis aus wenigen Bundesstaaten an – Pennsylvania, Nevada, Arizona und Georgia.

Biden konnte laut AP und Fox News als erster Demokrat seit Bill Clinton den Bundesstaat Arizona gewonnen. Offiziell ist das aber noch nicht. Fix ist aber, dass sich Trump wiederum die wichtigen Swing States Ohio und Florida gesichert.

Geht es nach dem Gesetz der Serie hat Trump die US Wahl eigentlich gewonnen, denn: Florida und Ohio waren bei den letzten sechs Präsidentschaftswahlen jene US-Bundesstaaten, in denen immer der Kandidat gewann, der schließlich auch die Präsidentschaft für sich entschied.

Und trotzdem läuft alles auf Joe Biden als neuen US-Präsident hinaus…

 

Prognose: Wer wird CDU-Parteivositzender?

 

Wie kann Biden die US Wahl gewinnen?

Joe Biden hat laut aktueller Prognosen 253 Wahlleute sicher, ihm fehlen nur noch 17 Wahlleute bis zur Mehrheit von 270.

Wisconsin mit 10 Wahlmänner-Stimmen und Michigan (16) hat er sich schon geholt. Jetzt braucht er eigentlich nur noch Arizona und Nevada um Präsident zu werden.

Mit einem Sieg in Pennsylvannia wäre alles klar – egal, ob er Arizona und/oder Nevada bekommt.

Doch selbst wenn Biden in Pennsylvania UND Nevada ODER Arizona verliert, kann er noch gewinnen. Dafür müsste er zusätzlich den traditionell republikanischen Bundesstaat Georgia erobern – zuletzt gewann hier Ex-Präsident Bill Clinton 1992.

 

 

Wie kann Trump die US Wahl gewinnen?

Gehen Nevada und Arizona tatsächlich an Herausforderer Joe Biden, braucht Trump wohl fast alle offenen Swing States, um die Schlacht ums Weiße Haus doch noch gewinnen zu können.

Nur: Wisconsin und Michigan hat er schon verloren. Bleiben nur noch Pennsylvania, Georgia, Arizona und North Carolina übrig. Ob er alle gewinnt, darf bezweifelt werden.

Trump führt Edison Research zufolge in North Carolina mit 50,1 Prozent vor Biden mit 48,7 Prozent. Ausgezählt seien 95 Prozent der Stimmen. (Stand: 5.11.2020, 7:30 Uhr)

 

Öl-Investoren setzen auf Wahlsieg von Trump

Die Anleger am Ölmarkt setzen vorsichtig auf einen Sieg des Republikaners Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl.

Leichtes US-Öl verteuerte sich um bis zu 3,3 Prozent auf 3892 Dollar je Barrel (159 Liter), Nordseeöl der Sorte Brent kostete mit 40,80 Dollar 2,7 Prozent mehr.


US Wahl Ergebnisse: Wer holte sich welchen Bundesstaat?

Staaten für Trump: Indiana, Kentucky, West Virginia, South Carolina, Oklahoma, Alabama, Mississippi, Tennessee, Arkansas, Nebraska, Louisiana, Wyoming, South Dakota, North Dakota, Kansas, Missouri, Louisiana, Utah, Idaho, Ohio, South Carolina, Montana, Iowa, Florida, Texas, Alaska

Staaten für Biden: Vermont, Virginia, Massachusetts, Maryland, Delaware, District of Columbia, New Jersey, Massachusettes, Maryland, Illinois, Connecticut, Rhode Island, Washington, New Mexico, New York, Colorado, New Hampshire, Oregon, Washington, Kalifornien, Hawaii, Minnesota, Arizona, Maine, Michigan, Wisconsin

 

Aus diesen Bundesstaaten gibt es noch kein offizielles Ergebnis:

● Nevada
● Arizona
● Pennsylvania
● North Carolina
● Georgia

Stand: 5.11.2020, 7:30 Uhr

 

Prognose: Wird Söder Kanzler?


Das war der letzte US Wahl Trend in den Swing States

Infografik: Hart umkämpfte Swing States | Statista
 

Zu den aktuellen Umfragewerten

 

Die 7 besten Wetten zur US Wahl 2020: Wer wird US-Präsident, wer gewinnt welchen Swing State, wer holt sich mehr Bundesstaaten und wieviele Wahlmänner gewinnt Trump?

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US Wahl Prognose: Laut CNN wird Biden US-Präsident

Zwar führt Biden in den nationalen Umfragen seit Monaten überlegen – Anfang Oktober mit durchschnittlich etwa über zehn Prozent – doch das ist nicht entscheidend.

Es kommt darauf an, ob Biden genügend einzelne Bundesstaaten gewinnt. Denn nur so kann er Präsident werden. Und danach sieht es derzeit aus…

In einer Berechnung des TV-Senders CNN von Mitte Oktober sieht es so aus, als könnte Biden die Mehrheit des Wahlkollegiums erreichen.

 

USA Wahlprognose und Trump Umfragewerte


 

203 Wahlmänner-Stimmen gelten ihm als sehr sicher. Dazu kommen noch 87 weitere aus Staaten, die derzeit zu den Demokraten tendieren. Das zusammen würde aktuell 290 Wahlmänner-Stimmen ergeben.

Damit hätte Biden die erforderliche Mehrheit im Wahlkollegium und er wäre der neue US-Präsident!

Und Trump?

Er hat nach dieser CNN-Berechnung eine solide Basis von 117 Wahlmännerstimmen aus 19 Staaten (in Klammer die Anzahl der jeweiligen Wahlmänner):

Alabama (9), Alaska (3), Arkansas (6), Idaho (4), Indiana (11), Kansas (6), Kentucky (8), Louisiana (8), Mississippi (6), Missouri (10), Montana (3), Nebraska (5), North Dakota (3), Oklahoma (7), South Dakota (3), Tennessee (11), Utah (6), West Virginia (5), Wyoming (3).

 

us wahl 2020 prognosen und umfragen

Wettfreunde-Tipp: Wer sich einen Spaß machen und die vielen Wahlszenarios durchspielen will, für den hat FiveThirtyEight ein interaktives Modell gebastelt:

Bundesstaaten können wechselweise den Kandidaten zugeordnet werden und man sieht, wie rasant sich das Blatt bei der US Wahl 2020 wenden kann.


 

Ob Trump in Texas gewinnt ist noch nicht sicher – derzeit sieht alles nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus.

Angenommen Trump holt Texas (wie das die Republikaner in den letzten 40 Jahren gemacht haben), würde ihm das zwar mit einem Schlag zusätzliche 38 Wahlleute bringen, zu diesem Zeitpunkt aber trotzdem nur auf insgesamt 155 Stimmen…

… damit wäre er noch immer 115 Stimmen von seiner angestrebten Wiederwahl entfernt.

Das bedeutet: Trump braucht unbedingt die Stimmen aus den umkämpften und großen Swing States – wie etwa Florida, Ohio, Michigan, Wisconsin und/oder Pennsylvania.

 

Prognose: Entscheidet Pennsylvania das Duell Trump gegen Biden?

 
Icon InformationAls ganz besonders entscheidend bei den US Wahl 2020 Prognosen gilt laut Polit-Experten der Bundesstaat Pennsylvania!

Laut einer Prognose von FiveThirtyEight, einem speziell auf Wahlen ausgerichteten Polit-Statistik-Portal, ist Pennsylvania der Staat, der wohl entweder Trump oder Biden die entscheidenden Stimmen zum Wahlsieg erteilt.

Pennsylvania ist so wichtig, dass es für Trump laut diesem Modell eine 84-prozentige Chance gibt, die Präsidentschaft zu gewinnen, wenn er den Staat gewinnt.

Für Biden ergibt sich demnach sogar eine 96-prozentige Chance Präsident zu werden, wenn er in Pennsylvania siegreich ist.

 

Die 7 besten Wetten zur US Wahl 2020


➜ Ist aber ohnehin aber alles nur noch Makulator und überflüssige Spekulation?

Geht es nämlich nach den aktuellen US-Wahl Prognosen des Economist liegt die Trump Wiederwahl Chance wenige Tage vor dem Tag X überhaupt nur bei mickrigen 4 Prozent!

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US Wahl Prognose: So sieht es in den wichtigen Swing States aus

2016 kam der Präsidentschafts-Triumph von Donald Trump nur zustande, weil er Bundesstaaten wie Ohio, Florida, Pennsylvania oder Michigan für sich entscheiden konnte, obwohl Herausforderin Hillary Clinton landesweit mehr Stimmen als er bekam.

Das US-Wahl-System mit Wahlmänner (Electoral College) und dem „Winner takes it all“-Prinzip (wer im jeweiligen Bundesstaat gewinnt, bekommt alle Wahlleute) macht es möglich.

Auch diesmal? Theoretisch ja.

So sieht es anhand aktueller US Wahl 2020 Prognosen und Umfragen in den wichtigsten und umkämpftesten Swing States derzeit aus.

 

Alles über die Swing States 2020

 

Florida

Wahlleute: 29
Umfragestand: 50:48 für Trump (Quelle: ABC / Stand: 2.11.)

Florida war bei den letzten sechs Präsidentschaftswahlen jener US-Bundesstaat, in dem immer der Kandidat gewann, der schließlich auch die Präsidentschaft für sich entschied. Selbiges trifft nur noch auf Ohio zu.

Infosern ist klar, wie wichtig der Sunshine State für eine Trump Wiederwahl 2020 ist. Laut den USA-Wahl Prognosen und Umfragen ist hier alles offen. Manche sehen Trump vorne, für manche ist hier Biden der Favorit.

Zwischen Miami und Palm Beach ist Florida eher demokratisch geprägt, im Norden und Südwesten sind Republikaner in der Mehrheit.

Biden hat bei Floridas Latinos weniger Unterstützung als 2016 Hillary Clinton. Der Grund: Trumps Kampagne, Biden als „Sozialist“ darzustellen, fruchtet bei den nach Florida geflüchteten Latinos.

 

 

Pennsylvania

Wahlleute: 20
Umfragestand: 50:45 für Biden (Quelle: Reuters/Ipsos / Stand: 2.11.)

Einer der wichtigsten, entscheidenden Bundesstaaten für Trump – aber auch für Biden.

Auch hier hat Trump vor vier Jahren gewinnen, aber auch hier sind die Trump Umfragewerte in den letzten Monaten nach unten gegangen. Der Amtsinhaber hat an Zuspruch verloren.

Dieser Rückstand bist ein Grund, warum Trump regelmäßig Fracking thematisiert: Er versucht Arbeitern in Pennsylvanias Fracking-Industrie Angst davor zu machen, dass ein Präsident Biden ihre Jobs mit Umweltregularien zerstören würde.

Die zwei großen Städte des Staates, Philadelphia und Pittsburgh, sind klar demokratisch, die ländliche Mitte des Staates klar republikanisch.

Biden selbst wurde in Pennsylvania geboren, was ihm zumindest einen kleinen Bonus verschafft. Ob das genügt, um sich die 20 Wahlleute zu sichern?

 

 

Ohio

Wahlleute: 18
Umfragestand: 48:45 für Trump (Quelle: FOX News / Stand: 2.11.)

Bei den vergangenen sechs Präsidentschaftswahlen siegte hier jeweils 3x der demokratische und 3x der republikanische Bewerber.

Interessant: Kein Republikaner ist je Präsident geworden, ohne Ohio zu gewinnen. Auch 2016 war der Triumph hier für Trump ein Schlüsselsieg, zumal er relativ deutlich ausfiel – besonders dank der Stimmen aus Ohios Arbeiterklasse.

Und diesmal?

Der Vorsprung von damals ist nun aber dahin. Trump dominiert noch immer in den ländlichen Regionen, aber auch in Ohio hängt es letztlich an den Vorstädten, wo die Unterstützung für Trump sukzessive sinkt.

 

 

Michigan

Wahlleute: 16
Umfragestand: 49:42 für Biden (Quelle: Detroit News / Stand: 2.11.)

Ein Bundesstaat, der in der US Wahl 2020 nicht vernachlässigt werden sollte, ist Michigan. Immerhin bekommt hier der Kandidat mit den meisten Stimmen mit einem Schlag 16 Wahlleute zugesprochen.

Trump setzt große Hoffnungen auf Michigan, wo er 2016 vorne war – und die Republikaner somit erstmals seit den 1980er-Jahren gewonnen haben – und somit auf die Stimmen der Arbeiterklasse.

Deshalb ließ er unlängst verkünden, dass er aufgrund seiner Bemühungen, die Autoindustrie in den USA zu behalten, in Michigan einst den Preis als „Mann des Jahres“ erhalten haben soll. „Vor zwölf Jahren oder so“. Nur: Diese Auszeichnung scheint allerdings keiner zu kennen.

The Detroit News
führt seit 1978 jährlich eine Liste der „Michiganer des Jahres“, auf der sich Trumps Name allerdings nicht finden ließ.

Ob er mit dieser Farce seinen Umfrage-Rückstand aufholen kann?

 

 

North Carolina

Wahlleute: 15
Umfragestand: 48:45 für Biden (Quelle: NY Times / Stand: 2.11.)

North Carolina ist traditionell politisch gespalten: Die ländlichen Gebiete wählen überwiegend republikanisch, die Gebiete um die drei Universitäten des Staates sowie die Stadt Charlotte wählen eher die Demokraten.

2016 konnte Trump hier gewinnen und die 15 Wahlleute für sich vereinnahmen. Auch hier hechelt er laut US WAhl Prognosen einem Rückstand hinterher.

Bereits jetzt gibt es in North Carolina mehr als 15-mal so viele registrierte Briefwähler wie 2016. Ein Indiz für den Sieg von Biden, da Briefwähler vermehrt für die Demokraten stimmen?

 

 

Arizona

Wahlleute: 11
Umfragestand: 50:46 für Biden (Quelle: CNN / Stand: 2.11.)

Seit den 50er-Jahren wählt Arizonaso gut wie immer republikanisch – einzig Bill Clinton konnte den Bundesstaat für die Demokraten 1994 gewinnen.

Doch Trump hat hier in den letzten vier Jahren an Zutimmung verloren.

Entscheidend sind hier die Latinos, die mittlerweile bis zu einem Viertel der Wählerschaft ausmachen. Kann Trump sie wieder überzeugen?

 

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US Wahl Prognose: Biden ist Buchmacher-Favorit

Der Stimmungswandel bei dem Trump Biden Umfragen zur Präsidentschaftswahl 2020 ging natürlich auch an den Buchmachern nicht spurlos vorüber – im Gegenteil:

Trump wird seit Monaten bei den US Wahl Wettquoten nur noch als Außenseiter geführt!

Das heißt: Die Trump Wiederwahl Chancen werden nur als recht gering eingestuft, wenn man den Trump Quoten vertrauen darf. Biden geht somit als großer Favorit in den Wahltag am 3. November.


 

Trump oder Biden – US-Präsident 2020 Wetten & Quoten:

Quoten Stand vom 3.11.2020, 7:30 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. 18+ | AGB beachten!

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Aktueller Hinweis:

Die meisten Wettanbieter bieten in Deutschland seit dem 15. Oktober keine Politik-Wetten mehr an.

Diese sollen mit Inkrafttreten der bundesdeutschen Regulierung des Sportwettenmarktes im Juli 2021 verboten werden. Aus lizenzrechtlichen Gründen wenden sich viele Bookies daher schon jetzt davon ab.

Aufgrund des großen öffentlichen Interesses an der US Wahl 2020, zeigen wir hier trotzdem auch von anderen Buchmachern die aktuellen Wettquoten für Donald Trump und Joe Biden. Diese Angebote stehen Tipper aus Österreich weiterhin jederzeit zur Verfügung.

 

Herausforderer Biden darf sich somit immer größere Hoffnungen machen, das höchste politische Amt in den Vereinigten Staaten von Amerika zu übernehmen.

Dabei ist es im Normalfall so, dass selbst in Krisenzeiten jene Personen im Vorteil sind, die am Regieren sind.

Der Präsident hätte sich in der gegenwärtigen Weltkrise aufgrund der Coronavirus-Pandemie perfekt als Macher inszenieren können – eine Rolle, in der Trump sich ohnehin gefällt.

Aber ausgerechnet dabei ist Trump gehörig ins Schludern geraten…

 


 

Das Problem für gefallenen Trump Umfragewerte ist, dass sein bestes Wiederwahl-Argument, die brummende Wirtschaft, in der Corona-Krise komplett in sich zusammengebrochen ist.

An die 40 Millionen (!) Arbeitslose, die es seit Mai im Zuge der Corona-Krise gab, werden sich nur schwerlich motivieren lassen, die aktuelle Regentschaft bei der Wahl am 3. November zu bestätigen.

Als wäre das nicht genug, sind Mitte Juni auch noch Auszüge aus einem neuen Trump Enthüllungsbuch publik geworden, in dem ihm neben Amtsmissbrauch auch fatale Unwissenheit in Sachen Außenpolitik vorgeworfen wird.

 

Szenarien: Was passiert bei einer Trump Niederlage?

 

Ob auch diese Kleinigkeiten entscheiden werden, das Pendel zugunsten von Joe Biden ausschlagen lassen?

Laut diversesten US Wahl Umfragen und Prognosen dürfte es so sein.

Der neue US-Präsident wird Joe Biden heißen. Die Trump Wettquote ist seit Monaten höher als jene von Biden.

Doch das muss alles noch nichts heißen – schon gar nicht in einem verrückten Jahr wie diesem…

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November 2020: Joe Biden Umfragewerte sind weiter hoch

Seit Monaten spricht bei den US Wahl 2020 Prognosen und Umfragen sehr viel für einen Sieg von Demokraten-Kandidat Joe Biden.

So auch im Oktober.

Kurz nach dem Bekanntwerden von Donald Trumps Corona-Infektion hat eine Wähler-Befragung von CNN folgendes ergeben: 57 Prozent der potenziellen Wähler gaben an, dass sie für Joe Biden stimmen würden. Trump kam nur auf einen Wert von 41%.

Das ist noch mal eine kleiner Steigerung gegenüber dem Sommer: Wäre die Präsidentschaftswahl im Juni gewesen, hätten laut einer Befragung von CNN schon damals an die 55 Prozent für Biden gestimmt und nur 41 Prozent für Trump.


 

US Wahlprognose & Trend zu Trump & Biden mit Ende Oktober 2020

Statistik: US-Wahl: Umfragewerte von Joe Biden und Donald Trump in Wahlumfragen verschiedener Institute (Stand: September 2020) | Statista Grafik: Demokraten-Kandidat Joe Biden würde die US Wahl 2020 gemäß den aktuellen Umfragen haushoch gewinnen. (Quelle: Statista)

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Bei einer Reuters/Ipsos-Befragung lag Biden Mitte Oktober mit 51% zu 42% vor Trump.

Der Durschnittswert aller offiziellen US Wahl-Umfragen mit Ende Oktober zeigt folgendes Ergebnis: 51,1% würden Biden wählen. Trump würde zu diesem Zeitpunkt nur auf etwa 43,7 Prozent der Stimmen kommen.

Und das, obwohl sich der behäbig und spröde wirkende Biden weder beim monatelangen Trump-Versagen in der Corona-Pandemie noch beim Fehlverhalten im Zuge der Demos nach dem „Fall George Floyd“ groß in Szene setzen konnte.

Der amerikanischen Bevölkerung dürfte ein ruhiger und manchmal schwerfällig wirkender Biden aber mittlerweile offenbar deutlich lieber sein als ein polternder und unberechenbarer Trump.

 

Die Trump Biden Umfragewerte zur US Wahl 2020

Infografik: Trump liegt rund 7 Prozentpunkte hinter Biden | Statista
Grafik: RealClearPolitics ist ein Umfrageaggregator, welcher Umfragen, die im etwa gleichen Zeitraum erschienen sind, durch Berechnung des ungewichteten Mittelwerts miteinander kombiniert (Quelle: RealClearPolitics / Statista)


In einer Anfang September veröffentlichten Umfrage des Senders NBC News und des Wall Street Journal gaben 58 Prozent der Befragten, die für Biden stimmen wollen, an, dies nur aus Ablehnung gegenüber Trump tun zu wollen.

Frei übersetzt: Biden wird von einem erheblichen Teil der Wählerschaft als geringeres Übel angesehen und sein Erfolg ist letztlich abhängig von Trumps Misserfolgen.

Bei Trump-Wählern ist das anders. Umgekehrt geben etwa 76 Prozent der Trump-Wähler an, dem Immobilienmilliardär ihre Stimme aus voller Überzeugung zu geben.

Obwohl es 5 gute Gründe für eine Trump Wiederwahl gibt – man mag es kaum glauben, aber objektiv betrachtet gibt es die – kommt eine gewisse Trump Ablehnung jedoch auch aus den eigenen Reihen.

Eine USA Wahl 2020 Umfrage im Juli auf dem Trump-freundlichen Sender FOX News zeigte, dass „The Donald“ hier mit 41:49 Prozent einen deutlichen Rückstand auf Biden aufgerissen hatte. Selbst wenige Tage vor dem Tag X hat sich das nicht geändert.

Ebenfalls im Juli hatten in einer Reuters-Umfrage sogar 17 Prozent der Republikaner angegeben haben, sie würden eher seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden wählen als ihn.

Ob das jetzt direkt vor der Wahl auch noch gilt? Schwer zu prognostizieren…

Der Anstieg in den Umfragen für Biden dürfte aber auch an Bidens politischer Partnerin liegen Mit Vize-Kandidatin Kamala Harris, hat Biden eine starke Frau an seiner Seite, die die US Wahl 2020 Umfragewerte in den letzten Wochen wohl stark beeinflusst hat.

 

Joe Biden: Chancen & Wahlprogramm

 

Deshalb waren für Trump die TV-Duelle wichtig, wo er versuchet hat, Biden sehr stark unter Druck zu sezten, damit er den Rückstand in den US Wahl Umfragen noch aufholen kann.

Unabhängig davon schätzte der Economist bereits im Sommer die Chancen, dass Trump im Weißen Haus abgelöst wird, auf fast 85 Prozent ein und hielt damals sogar einen Erdrutschsieg von Joe Biden für denkbar.

Die US-Medien würden sich freuen. Die New York Times nennt Trumps mögliche Wiederwahl „die größte Bedrohung für Amerika seit dem Zweiten Weltkrieg“.

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US-Wahlen 2020: Umfragewerte zu Trump & Biden (2. November)

Joe BidenDonald Trump
CNN54 %42 %
ABC News / Washington Post55 %43 %
NBC News / Wall Street Journal52 %42 %
Reuters / Ipsos51 % 42 %
CNBC51 % 40 %
CBS News52 %42 %
FOX News52 %43 %
New York Times50 %41 %
Monmouth50 %45 %
Economist54 %43 %

Bei den USA Wahl Umfragen 2020 gibt es immer wieder, fast täglich, neue Zahlen. Es ist deshalb gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Deshalb empfehlen wir auch gerne den Blick auf Spezialseiten wie RealClearPolitics oder FiveThirtyEight.

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Bild: Wird Donald Trump wieder US-Präsident? Die aktuellen US Wahl Prognosen und Umfragen sowie Buchmacher Wettquoten sprechen derzeit klar dagegen! (© imago images / ZUMA Wire)


Im Oktober ist der Vorsprung von Biden auf Trump noch einmal angewachsen und mittlerweile bei machen USA-Wahl Umfragen sehr groß.

Laut einer US Wahl 2020 Prognose von NBC News und Wall Street Journal kommt Trump nicht einmal mehr über die 40-Prozent-Hürde. Biden ist – mit Ausnahme einer New York Times-Befragung – immer über 50 Prozent.

Bei der NBC News/Wall Street Journal-Umfrage erreicht Biden beispielsweise 53 Prozent.

Das bedeutet: Auch in den für den Wahlsieg sehr wichtigen Swing States liegt Trump in US Wahl 2020 Prognosen teilweise deutlich zurück.

Wobei: Das war auch vor vier Jahren gegen Hillary Clinton der Fall und am Ende hat Trump dennoch in 7 von 11 Wechselwähler-Staaten gewonnen – und wurde vor allem deshalb neuer US-Präsident…

 

US Wahl 2020: Umfragen im Trump Lager

Video: So entscheiden die Swing States die US Wahl 2020. (Quelle: YouTube / tagesschau)
 

Diesmal könnte es aufgrund der vermehrten Nutzung der Briefwahl für Trump wohl nicht so laufen wie vor vier Jahren.

Wie der Sender CNN online im September berichtet hat, haben in zwei für den Wahlausgang eminent wichtigen Bundesstaaten wesentlich mehr Anhänger der Demokraten als Republikaner-Sympathisanten die Briefwahl-Unterlagen beantragt.

In Florida überstieg die Zahl der demokratischen Briefwähler die der Republikaner dem Bericht zufolge um satte 480.000, in North Carolina immerhin um 260.000.

 

Trump: Seine zwei Wiederwahl Chancen

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Schlechte Trump Umfragewerte nach Corona-Fall

Zuerst die umstrittene TV-Debatte mit seinem Herausforderer Joe Biden, wenige Tage später wird bekannt, dass er sich mit Corona infiziert hat – für Donald Trump geht es im Endspurt zu den US Wahlen am 3. November drunter und drüber.

Wie wirken sich diese beiden Ereignisse auf die Umfragewerte von Trump und Biden aus? Für Trump ganz schlecht.

Die Zustimmung der US-Wähler für den umstrittenen Amtsinhaber ist gemäß jüngsten US Wahl 2020 Umfragen weiter eingebrochen.

 

US-Wahl 2020 Prognose: Trump hinkt weiter hinterher


 

Laut einer Befragung des Wall Street Journal und dem TV-Sender NBC – zwei Tage nach dem TV-Duell und vor Trumps Corona-Outing – lag Herausforderer Joe Biden mit 53 zu 39 Prozent ganz klar vor Trump.

Damit war Bidens Vorsprung zu diesem Zeitpunkt mit 14 Prozentpunkten mehr als komfortabel. Denn: So groß war der Abstand zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten bislang noch nie!

Und: Bislang war der Anteil der Trump-Befürworter gegenüber Biden nie unter 40 Prozent gesunken.

In einer Befragung von CNN gaben sogar 57 Prozent der potenziellen Wähler an, dass sie für Joe Biden stimmen würden. Nur 41 Prozent für Trump. Das wäre sogar ein Umfrage-Vorsprung von 16 (!) Prozentpunkten.

 

Trump Wiederwahl: Pro & Contra

 

Diese Meinungs-Erhebung zeigt, dass auch die Infektion sogar negativen Einfluss bei den US Wahl Trump Prognosen hat. Den vielleicht erhoffen „Mitleidsbonus“ gibt es für Trump offenbar nicht.

Die Befragten machen Trump dabei zum Großteil selbst für seine Erkrankung verantwortlich. 65 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Trump vermutlich nicht erkrankt wäre, wenn er „das Coronavirus ernster genommen hätte“.

In dieser US Wahl 2020 Umfrage von CNN wird Biden von 58 Prozent für vertrauenswürdiger gehalten als Trump. Aus diesen Umfragewerten geht zudem hervor, dass Biden im Allgmeinen an Unterstützung gewonnen hat.

Das dürfte auch am Abschneiden im ersten TV-Duell liegen.

57 Prozent sprechen sich laut CNN dafür aus, dass Biden in der Debatte den besseren Job gemacht hätte. Nur 26 Prozent glauben, dass Trump der Sieger war.

Diese aktuellen und für Trump so desaströsen USA Wahl Prognosen beziehen sich auch auf die Swing States wie Pennsylvania oder Ohio, wo der (Noch-)Präsident ebenfalls zurück liegt.

In den sogenannten „Wechselwählerstaaten“ wird das Duell Trump – Biden letztlich entschieden.

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Hinweis zu den Umfrage-Ergebnissen von Donald Trump und Joe Biden

Die Zahlen der Umfragen drücken aus, wie sich die Bürger in den USA prozentual entscheiden würden. Bei der US-Wahl werden aber nach einzelstaatlichen Regeln Wahlmänner bestimmt, die dann die entscheidenen Stimmen abgeben.

Durch dieses Wahlsystem kann auch ein Kandidat die US Wahl 2020 gewinnen, der insgesamt weniger Stimmen von der Bevölkerung bekommen hat.

Zur Erinnerung: 2016 führte die Demokratin Hillary Clinton während des gesamten Wahlkampfes die Umfragen an – am Ende verlor sie entgegen aller USA-Wahlprognosen trotzdem gegen Trump.

Somit hat Trump weiterhin reelle Chancen, im Weißen Haus zu bleiben – auch, wenn die Umfragen aktuell etwas anderes behaupten.

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US Wahl Prognose 2020: Diese 3 Szenarien gibt es

Mit den vorhandenen US Wahl 2020 Umfragen sowie den unterschiedlichen Prognosen diverser Polit-Experten und auch mithilfe der US Wahl Wettquoten der Buchmacher lassen sich unterschiedliche Szenarien für den Ausgang der Wahl am 3. November durchspielen.

Wir haben uns drei davon etwas genauer angesehen:

 

US Wahl Prognose 1: Biden besiegt Trump klar

Zählt man alle Bundesstaaten zusammen in den Biden laut US Wahl 2020 Umfragen vor Trump liegt, kommt er im Wahl-Gremium auf 278 Wahlmänner – und 270 braucht er mindestens.

Neben den Demokraten-Hochburgen wie Kalifornien hätte Biden auch diverse Swing States für sich entschieden – wie etwa Pennsylvania, Wisconsin, Michigan oder Florida.

Sollte Biden wirklich alle Bundesstaaten gewinnen, wo er laut Umfragen und Prognosen vorne liegt, könnte er gar bis zu 350 Wahlmänner für sich gewinnen! Das wäre ein Erdrutschsieg für Biden und ein Debakel für Trump.

 

US Wahl Prognose 2: Trump gewinnt (knapp) gegen Biden

Ein Erdrutschsieg von des amtierenden US-Präsidenten ist laut den Trump Biden Umfragen 2020 kaum vorstellbar – ein knapper und vielleicht sogar deutlicher Erfolg schon eher.

Warum? Weil die Swing States hart umkämpft sind und hier alles offen ist.

Nehme man an, dass Trump seine Republikaner-Hochburgen wieder gewinnt und dann auch noch die wichtigen Swing States wie Pennsylvania, Ohio, Florida, Michigan, dann ist ein Sieg bei der Präsidentschaftswahl durchaus möglich.

Sollte er wie 2016 wieder 7 von 11 „Wechselwähler-Regionen“ für sich gewinnen, wird er wie damals gegen Hillary Clinton deutlich gewinnen. Damals gewann mit 306:232.

 

US Wahl Prognose 3: Es wird sehr eng zwischen Trump und Biden

Bei vielen US Wahl 2020 Prognosen geht man davon aus, dass die Entscheidung sehr knapp werden könnte. Und mit sehr knapp, meint man: Hauchdünn.

Das kann dann der Fall sein, wenn sich Trump und Biden die Swing States aufteilen. Am Ende wäre ein Unentschieden von 269 zu 269 Stimmen im Electoral College möglich.

Was passiert dann? Gibt es keinen Sieger im Electoral College, entscheidet das neu gewählte Repräsentantenhaus, wer Präsident wird.

Allerdings geht das dann nach einem komplizierten Modus: Es wird nicht nach den tatsächlichen Mehrheitsverhältnissen abgestimmt, sondern nach der Mehrheit in den Abgeordnetengruppen aus den einzelnen Bundesstaaten.

 

Diese Präsidenten sind an der Wiederwahl gescheitert

Seit 1892 wurde sechs Mal ein US-Präsident nicht wieder gewählt, fünf Mal davon traf dies einen Republikaner. Beim anstehenden Biden Trump Duell könnte es nun ein weiteres Mal einen Republikaner treffen…

  • 1800: John Adams (Föderalist)
  • 1828: John Quincy Adams (Nationalrepublikaner)
  • 1840: Martin Van Buren (Demokrat)
  • 1888: Grover Cleveland (Demokrat)
  • 1892: Benjamin Harrison (Republikaner)
  • 1912: William Taft (Republikaner)
  • 1932: Herbert Hoover (Republikaner)
  • 1976: Gerald Ford (Republikaner)
  • 1980: Jimmy Carter (Demokrat)
  • 1992: George H. W. Bush (Republikaner)


 
Die besten Wettanbieter im Vergleich

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