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Wird Söder Bundeskanzler? Das sagen Umfragen, Prognosen & Wettquoten

Aktualisiert Sep 22

Thomas Haider

By Thomas

Sportwetten-Experte

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Bild: Wird Markus Söder neuer Bundeskanzler? Laut den Wettquoten und Prognosen der Buchmacher stehen seine Chancen dafür aktuell sehr gut. (© Frank Hoermann / dpa / picturedesk.com)

 

Markus Söder Kanzlerkandidat der Union – das sagen Umfragen, Prognosen & Wettquoten

 

Während Noch-Kanzlerin Angela Merkel in der weltweiten Coronavirus-Krise großteils mit zaudern und zögern aufgefallen ist, übernahm Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) als energischer Krisenmanager das Kommando.

Die Belohnung: In sämtlichen Kanzler Umfragen und Prognosen vom Sommer 2020 liegt Söder recht klar vorne!

Laut neuer Umfrage im September trauen Söder satte 31 Prozent der Wähler das Kanzleramt zu. Damit belegt er Platz 1 auf der Kanzler-Wunschliste der Bürger.

Aber: Kann Söder Bundeskanzler werden – und will er das überhaupt? Unser Pro & Contra zu Söder als Kanzlerkandidat der Union.


Wird Söder Bundeskanzler? | Aktuelle Wettquoten bei Bwin:

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Wird Söder Kanzler? Umfragen, Prognosen und Analyse


 

Kanzlerkandidat Söder: Umfragewerte im Hoch!

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wäre im September für eine Mehrheit der bayerischen Bevölkerung der beste Kanzlerkandidat der Union.

Im „Bayern-Trend“ des bayerischen Rundfunks liegen die Kanzler Umfragewerte für Söder in schwindelerregenden Höhen: 77 Prozent der Befragten sind der Meinung, der CSU-Chef sei ein geeigneter Kanzler-Kandidat.

Seine CDU-Konkurrenten Friedrich Merz, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Bundesumweltminister Norbert Röttgen liegen abgeschlagen zurück.


Bundeskanzler Söder? Umfragen sprechen für ihn!

Statistik: Würden sich Armin Laschet, Friedrich Merz, Norbert Röttgen oder Markus Söder als Bundeskanzler eignen? | Statista

Bild: Würden sich Armin Laschet, Friedrich Merz, Norbert Röttgen oder Markus Söder als Bundeskanzler eignen? (© Statista)

Analyse: Wer wird neuer Bundeskanzler?


Sehr stark sind die Umfrage für einen Bundeskanzler Söder auch außerhalb der bayerischen Landesgrenzen.

Mehr noch: Eine representative Umfrage des Meinungsforschungsinstitus Kantar zeigt im September, dass Söder von 31% der Deutschen das Kanzleramt und damit die Merkel-Nachfolge zugetraut wird. Damit ist er die klare Nummer 1.

Somit zeigt sich: Sehr viele Deutsche könnten sich Söder als neuen Bundeskanzler vorstellen. Eher als Merz oder Laschet.

 

So stehen die Söder Kanzler Chancen


 

Söder liegt aktuell in allen Kanzler Umfragen konstant vor Laschet und Merz – selbst im grün-bürgerlichen Milieu ist er in den letzten Wochen und Monaten zum Kandidaten der Herzen avanciert.

Und auch die deutsche Medienlandschaft ist schon seit Monaten voll des Lobes über Söder.

 

„Sollte es einen geheimen Wettstreit der möglichen Unionskanzlerkandidaten um das beste Auftreten im Ernstfall geben“, resümiert Der Spiegel, „Söder hätte derzeit wohl die Nase vorn“.

Auch Focus ist voll des Lobs für den fleißigen Bayern: „Söder mag das alles: die Krise, das Risiko, den Druck, die Entscheidung.“ Man spüre das, wenn er rede, er sei „ein lustvoller Krisenmanager“.

In einer Focus-Umfrage vom Mai, welcher Politiker in der Viruskrise am ehesten das Vertrauen der Bevölkerung habe, landete Söder ganz vorne. Sogar noch vor Kanzler-Kandidat Armin Laschet, den Ministerpräsident von NRW.


 

Sollten die Umfragewerte auch über den Herbst hinaus bis in den Winter so bleiben, wird es womöglich bald Bundeskanzler Söder heißen…

Und auch wenn es nach den aktuellen Kanzler Prognosen und Wettquoten der Wettanbieter geht – wie etwa jenen von Bwin – dann dürfte Söder sehr gute Chancen als Kanzlerkandidat haben.

Galt Söder im Februar noch als krasser Außenseiterkandidat für die Merkel-Nachfolge, so ist er mittlerweile in der Favoritenrolle!

 

Wer wird neuer

Bundeskanzler?

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Der bayerische Landesvater ist in den harten Corona-Zeiten eine vertrauensvolle Führungsperson – ein Meister griffiger Botschaften, der trotzdem maßvoll und besonnen wirkt.

Sein Mantra: „Das beste ist, klare Regeln zu haben. Gibt’s keine Regeln, weiß keiner, wie er sich verhalten soll.“ So gilt im Kleinen wie im Großen: „Man kann die Situation meistern, wenn alle zusammenhalten.“

Das wirkt sich auch auf die unioninterne „Konkurrenz“ aus.

Der damalige Bundeskanzler Favorit Friedrich Merz ist sowohl in Umfragen als auch im „Kanzler-Ranking“ der Buchmacher mittlerweile deutlich hinter Söder abgerutscht.


Wird Söder Kanzler? Umfrage und Prognose vom September 2020

Statistik: Wen würden Sie direkt zum Kanzler wählen? | Statista
Bild: Wird Söder nuer Bundeskanzler? Im September 2020 heißt die Antwort „ja“. (© Statista)

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Pro: Vom Krisen-Manager zum Bundeskanzler Söder

Diese 3 Gründe sprechen dafür, dass Markus Söder das Rennen um den Bundeskanzler gewinnen kann und wird.

 

1. Söder als Macher in der Krise

Corona-Pandemie hier, Corona-Krise da. Die Zahl der Infizierten stieg in den ersten März-Wochen 2020 rapide an, die Börsenkurse rauschen in den Keller und in ganz Deutschland herrscht Ungewissheit.

Während die Regierung tagelang tatenlos war, war es es stattdessen der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, der als erster alle Großveranstaltungen absagte und die Schulen schloss.

Er war es auch, der in dieser Krise, als ein Dominostein nach dem anderen umfiel, jenes Versprechen abgab, zu dem sich die müde Kanzlerin schon nicht mehr aufraffen konnte:

Dass Deutschland alles Notwendige tun werde, um den (wirtschaftlichen) Corona-Infarkt zu verhindern. „Whatever it takes“. Alles zu tun was nötig ist – koste es was es wolle.

Von den vier für Politiker entscheidenden „Image-Komponenten“ – Sachkompetenz, Glaubwürdigkeit, Führungsstärke und sympathische Ausstrahlung – rücke in einer Krise vor allem Führungsstärke nach vorn, und diese demonstriere Söder täglich.

 

2. Umfragewerte seit Monaten sehr hoch

Die Kanzler Umfragen sprechen seit dem Sommer für einen Bundeskanzler Söder.

Im Juli waren es gar 64 Prozent (!) der Deutschen, die Söder den Kanzlerposten zutrauen. Das waren damals mehr als doppelt so viel wie beim zweitstärksten Unionspolitiker Friedrich Merz (31 Prozent), der wie Laschet CDU-Chef werden will.

Laschet selbst kam auf nur 19%, der dritte Kandidat auf den CDU-Chefsessel Norbert Röttgen überhaupt nur auf 14.

 

So stehen die Bundeskanzler Chancen für Söder


 

Und auch innerhalb der CDU – der Schwesternpartei seiner CSU – bekommt Söder immer mehr Zustimmung.

Das ist immens wichtig, wenn Söder Kanzler werden will. Denn die Wahrheit ist: Wer Kanzlerkandidat der Union wird, bestimmen nicht alle Wähler. Sondern die Parteien CDU und CSU.

Bisher galt nämlich: Der CDU-Parteichef sollte auch Kanzlerkandidat werden. Wer neuer CDU-Parteivorsitzender wird ist jedoch noch offen.

Diese Funktion kann Söder nicht übernehmen – ABER: Weil Armin Laschet, der bisherige Favorit auf den Chefposten, aber schwächelt und Söder hervorragend dasteht, gehen die Meinungen in der CDU schon Richtung Söder als Kanzlerkandidat.

 

3. Söders Wandlung

Galt Markus Söder in Vergangenheit als Provokateur mit populistischen Parolen, der auch gerne am rechten Rand nach Wählerstimmen fischt, hat sich das deutlich geändert.

Söder gilt nun als umsichtiger und auch umweltbewusster Landesvater von Bayern.

Das haben auch die Grünen registriert – und das sollte bei der Kanzlerkandidatur nicht außer Acht gelassen werden. Sollte die Union mit den Grünen nach der Bundestagswahl 2021 koalieren wollen, wird entscheidend sein, wer Kanzler wird.

Es ist kein Geheimnis, dass die Grünen um ihren Kanzlerkandidat Robert Habeck besser mit Söder könnten, als beispielsweise mit Merz.

 

Prognose & Wettquoten: Kann Habeck Kanzler?

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Contra: Darum wird Söder nicht Bundeskanzler

Obwohl derzeit sehr vieles für Markus Söder als Kanzlerkandidat der Union und somit als neuen Bundeskanzler Deutschlands spricht, gibt es doch auch 3 Gründe, die dagegen sprechen.

 

1. Bundeskanzler Söder – will er überhaupt?

Zwar läuft deshalb vieles in die Richtung, dass Söder als Kanzlerkandidat der Union ins Rennen geschickt werden könnte, aber es stellt sich trotzdem noch eine Frage:

Will Söder überhaupt Bundeskanzler werden?

Er hatte bislang keine Ambitionen dahingehen öffentlich kundgetan.

Zum Thema Kanzlerkandidatur und CDU-Parteivorsitz sagte er noch im Februar: „Der Parteivorsitz ist das eine. Aber das andere ist die Kanzlerkandidatur.“

Trotz allem gibt es Zweifel darüber, ob Söder seine sehr sichere Machtstellung in Bayern aufgeben wolle, um eine vergleichsweise unsichere Position des Kanzlerkandidaten anzunehmen.

Söder weiß selbst, dass die deutschen Bürger einen Bundeskanzler aus Bayern eher nicht wollen.

 

 

2. Merz & Laschet

Söders Hauptproblem sind die CDU-Rivalen Armin Laschet und Friedrich Merz. Beiden gelten als Favoriten auf den CDU-Parteivorsitz und der Sieger wird wohl nicht auf seine Kanzlerkandidatur verzichten…

Laschet meint dazu schon jetzt sinngemäß: CDU-Vorsitz und Kanzlerkandidat müssen ein und dieselbe Person sein.

„Viele in der Union teilen die Auffassung, dass die Erfolge unter Konrad Adenauer, Helmut Kohl und Angela Merkel auch auf die Verbindung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz zurückzuführen sind“, so Laschet.

 

Merz: Seine Kanzler-Chancen

 

Auch Merz ist derselben Meinung. Wenn er im zweiten Anlauf doch noch CDU-Chef wird, dürfte er in jedem Fall auf die Kanzlerkandidatur bestehen.

Das hat Merz, von 2000 bis 2002 Unions-Fraktionschef im Bundestag, in den letzten Monaten zigmal anklingen lassen.

Sollte es in der Union am Ende tatsächlich so gehandhabt werden, dass Parteivorsitz und Kanzlerkandidat untrennbar miteinander verbunden sind, hat Söder keine Chance neuer Bundeskanzler zu werden.

Und geht es nach Merz wird dies auch so sein.

Merz erinnerte an die Kandidaturen von Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber 1980 und 2002. „Das waren beides Mal Situationen, in denen die Mehrheit der CDU gewollt hat, dass der Vorsitzende der CSU Kanzlerkandidat wird, weil wir es uns selber nicht genügend zugetraut haben“, sagte Merz.

„Ganz offen gestanden, ich sehe eine solche Lage für das Jahr 2020 nicht.“

 

Wird Söder Bundeskanzler? Wettquoten von Bwin sagen JA!

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3. Noch nie ist ein Bayer Kanzler geworden

Neben der unioninternen Konkurrenz spricht auch die Geschichte dagegen, dass Söder Bundeskanzler wird.

Franz-Josef Strauß war 1980 mit seiner Kanzler-Kandidatur ebenso gescheitert wie Edmund Stoiber 2002 an Gerhard Schröder.

Beide waren bayerische Ministerpräsidenten, als sie kandidierten, beide haben die deutsche Öffentlichkeit polarisiert.

Es ist dieses bayerische Selbstbewusstsein, das landesweit oft als Arroganz ausgelegt wird – und das kommt außerhalb der bayerischen Landesgrenzen oft nicht gut an.

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In Stoibers Windschatten zur Kanzlerkandidatur?

Geboren am: 5. Januar 1967 in Nürnberg. CDU-Mitglied seit 1983.

Seit 1994 gehört Söder dem Bayerischen Landtag an – und galt vom Start weg als „Ziehsohn“ des langjährigen Landesvaters Edmund Stoiber.

Beruflich geschadet hat ihm die Loyalität zum einstigen Chef nicht.

Ganz im Gegenteil, er musste zwar lernen sich in Geduld zu üben, wusste dafür aber auch immer einen starken Fürsprecher an seiner Seite, der ihm Tür und Tor zu einer erfolgreichen Polit-Karriere öffnete:

Von 2007 bis 2008 war er Bayerischer Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, von 2008 bis 2011 Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit und von 2011 bis 2018 Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat.

 

Das ist Bundeskanzlerkandidat Markus Söder

Geboren am:5. Januar 1967
Geburtsort:Nürnberg
Familienstand:verheiratet mit Karin
Kinder:4
CSU-Mitglied:seit 1983
Politisches Amt:Ministerpräsident von Bayern seit 2012; seit Januar 2019 CSU-Parteivorsitzender.

 

Am 19. Januar 2019 wurde Söder auf dem CSU-Parteitag in München mit 87,4 Prozent der Stimmen zum Nachfolger von Horst Seehofer als Vorsitzender der CSU gewählt. Er ist damit der erste CSU-Vorsitzende evangelischen Glaubens.

Innerhalb der CSU war und ist Söder wegen seines Politikstils umstritten. Ihm wird mitunter vorgeworfen, zu sehr auf populistische Themen zu setzen – wie etwa das umstrittene Kopftuchverbot für Lehrerinnen in bayerischen Schulen.

Angesichts der Flüchtlingskrise 2015 stellte Söder das Grundrecht auf Asyl in Frage. Er kritisierte Bundeskanzlerin Angela Merkel und forderte einen besseren Schutz der Außengrenzen Europas.

Da Söder auch Themen, wie Klimaschutz und regenerative Energien als primäre Ziele nennt, sprechen Kritiker von einer „Ergrünung“ der CSU.

Andersrum betrachtet bescheinigen ihm viel Experten jedoch genau deshalb auch gute Chancen für eine künftige Kanzlerkandidatur…

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