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Wer wird CDU Parteivorsitzender? Prognose, Umfragen, Wahl & Wettquoten

Aktualisiert Jan 16

Thomas Haider

By Thomas

Sportwetten-Experte

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Bild: Wer wird neuer CDU Parteivorsitzender – Friedrich Merz, Armin Laschet oder gar Norbert Röttgen? (© imago images / Steinach)

 

Wer wird neuer CDU Parteivorsitzender? Kandidaten, Umfragen & Prognosen

 

Mit der überraschenden Ankündigung, den CDU Parteivorsitz abgeben zu wollen, hat Annegret Kramp-Karrenbauer im Februar 2020 der Union einen heftigen Schock verpasst.

Eigentlich sollte die AKK-Nachfolge längst feststehen, doch der Coronavirus hat es nicht zugelassen. Am CDU-Sonderparteitag am 16. Januar 2021 wird über den neuen CDU-Chef abgestimmt.

Dann wird die eine essentielle Frage endlich beantwortet: Wer wird CDU Parteivorsitzender?

Es gibt 3 Kandidaten: Armin Laschet (Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen), Friedrich Merz (früher Fraktions-Chef der Union) und Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages.


CDU-Parteivorsitz Wahl: Kandidaten und Wettquoten

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Friedrich Merz
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Armin Laschet
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Norbert Röttgen
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Quoten Stand vom 14.1.2021, 17:00 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. 18+ | AGB beachten!

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Aktueller Hinweis:

Aus rechtlichen Gründen sind derzeit Wetten in Deutschland auf politische Ereignisse nicht möglich. In Österreich jedoch schon.

Aufgrund des großen öffentlichen Interesses hinsichtlich des CDU-Parteivorsitzes, zeigen wir hier trotzdem die aktuellen Wettquoten.

Wir informieren über die weitere Entwicklung.


 

CU Parteivorsitz Wahl: Prognosen & Chancen von Merz, Laschet, Röttgen

 

CDU Parteivorsitz Umfragen: Wer ist im Januar 2021 vorne?

Laut den CDU Parteivorsitz Umfragen des ARD Deutschlandtrend, die im Dezember gemacht wurden, gibt es zwar einen Favoriten, aber entschieden ist noch lange nichts.

Der frühere Fraktionschef Friedrich Merz lag zu diesem Zeitpunkt mit einem Zustimmungswert von 29 Prozent vorne, hat aber seit der letzten Erhebung im November gleich 10% verloren.

Allerdings hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet im Vergleich zum November 2020 satte zehn Prozentpunkte aufgeholt.

Er kommt jetzt auf 25 Prozent und liegt damit gleichauf mit dem dritten Bewerber, dem Außenpolitiker und ehemaligen Bundesumweltminister Norbert Röttgen, der sich seit November um drei Prozentpunkte verbessern konnte.

Bei einer Deutschland Infratest dimap Umfrage von Anfang Januar liegt Merz ebenfalls vorne – hier mit 27 Prozent vor, und das ist doch überraschend, vor Röttgen (22%) und erst dann kommt Laschet mit 18 Prozentpunkten.


CDU Parteivorsitz Umfrage: Wer soll es machen?

Statistik: Welcher der drei Politiker sollte Ihrer Meinung nach der neue CDU-Parteivorsitzende werden: Friedrich Merz, Armin Laschet oder Norbert Röttgen? | Statista
Bild: CDU Vorsitz Umfrage im Januar 2021: Wer wird neuer CDU-Parteivorsitzender – Friedrich Merz, Armin Laschet oder Norbert Röttgen? (© Statista)

Aktuelle Kanzler Umfragen & Wettquoten


Bei den Wettquoten sah die Sache unter den Parteivorsitz CDU-Kandidaten bis vor kurzem danach aus: Hier galt Laschet Anfang Dezember noch als Favorit für den CDU Vorsitz – und das recht klar vor Merz.

Doch mit Jahresbeginn hat sich Blatt gewendet. Merz ist mit Anfang Januar nun bei den CDU Vorsitz Quoten haushoher Favorit auf den Chefsessel.

„Ich erwarte im Falle meiner Wahl, dass die gesamte Unterstützung der Partei mir zugutekommt. Umgekehrt gebe ich sie jedem anderen, der die Wahl gewinnt“, sagte Merz dem Fernsehsender Phoenix Anfang Dezember.

 

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CDU Parteivorsitz Wahl: Laschet punktet bei den Frauen

Die Frauen Union der CDU hat eine klare Präferenz für Armin Laschet und Norbert Röttgen für den Parteivorsitz.

Die beiden Kandidaten hätten „durch ihre politische Erfahrung, ihren modernen Politikstil und zukunftsweisende Inhalte die Fähigkeiten, die CDU gut in die Zukunft zu führen.“

Diese Präferenz der CDU-Frauen ist hinsicht des Parteivorsitzes und für die CDU Vorsitz Kandidaten nicht gerade unwichtig: Unter den 1001 Delegierten – die letztlich darüber abstimmen, wer neuer CDU Parteivositzender wird – sind etwa 300 weiblich.

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Die CDU-Parteivorsitz Kandidaten – wer ist Favorit?

Die Umfragen sagen dies, die Wettquoten sagen das. Fix ist nur, dass nichts fix ist.

Das Rennen um den Posten als CDU-Chef zwischen Merz, Laschet und Röttgen ist offener als je zuvor.

Vor allem, da die Corona-Krise das eigentliche Machtgefüge in der Union komplett durcheinander gewirbelt hat.

Daher sich derzeit nur sehr schwer abschätzen, wer sich als neuer Parteivorsitzender in den Chefsessel der Christlich demokratischen Union setzen darf.

Laschet galt lange Zeit als absoluter Favorit für den Parteivorsitz der CDU. Die Top-Platzierung hat er jedoch im Laufe der Corona-Pandemie verloren. Sein Krisenmanagement galt vielen in der Partei anfangs als zu zögerlich.

 

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CDU Parteivorsitz Kandidaten: Die Junge Union (JU) will Merz

Bei einer zweiwöchigen Mitgliederbefragung des Parteinachwuchses kam Merz im November auf 51,6 Prozent der Stimmen. Norbert Röttgen lag mit 27,9 Prozent auf Platz zwei vor NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der 19,8 Prozent der Stimmen erzielte.

Die Junge Union hat bundesweit knapp 100 000 Mitglieder. Davon waren aber nur 74 728 stimmberechtigt, da die bayerischen Mitglieder nicht teilnehmen durften. Die Abstimmung lief von 17. bis 31. Oktober.


 

In Bezug zum vakanten CDU Vorsitz passen nicht nur die Ergebnisse der Jungen Union, sondern auch einige andere Umfragen – und das alles ohne offizielles Amt. Oder gerade deswegen?

Friedrich Merz liegt aktuell deutlich vor seinen Hauptkonkurrenten Laschet und Röttgen. Allerdings wird sein Vorsprung – so sehen es die Prognosen von Anfang Januar – immer kleiner.

Merz kann sich jedoch bei der CDU-Parteitag Abstimmung am 16. Januar neben der JU noch auf den Wirtschaftsflügel MIT sowie der Mehrheit in Baden-Württemberg, Ostdeutschland und Teile der Hessen-CDU rechnen.

Ob das am Ende ausreichen wird, um Parteivorsitzender der CDU zu werden?


CDU Parteivorsitz Umfrage – wer sollte den Kanzler machen?


In den ersten Monaten des Jahres 2020 war noch alles anders: Merz galt als haushoher Favorit – sowohl für den CDU Vorsitz und somit auch für die Merkel-Nachfolge als nächster Bundeskanzler.

Doch dann kam Corona. Und Merz, der kein Regierungsamt inne hat, verschwand im Zuge der täglichen Pressekonferenzen fast in der Versenkung.

Wenig verwunderlich, dass im Umkehrschluss bei CDU Parteivorsitz Umfragen der Zuspruch für Merz nach unten rasselte.

 
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Bild: Der Poker um den CDU Parteivositz ist längst eröffnet. Wer wird sich durchsetzen und AKK-Nachfolger? (© imago images / Steinach)
 

Jene von Armin Laschet, amtierender Ministerpräsident von NRW, konnte hingegen kräftig zulegen. Das hat sich gegen Ende des Jahres 2020 und im Januar 2021 aber wieder gewandelt – und das haben auch die Sportwettenanbieter bemerkt.

Bei den Wettquoten für den CDU Vorsitz liegt Merz zu Jahres-Beginn nun vor Laschet.

Für Röttgen, den dritten Bewerber für den Posten als neuer CDU Chef, dürfte sogar das Sprichwort vom lachenden Dritten nicht einmal mehr als Galgenhumor taugen.

Gemäß den aktuellen Buchmacher Wettquoten gilt er im Kampf um den CDU-Parteivorsitz klar hinter Laschet und Merz.

 

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Das Spannende an dieser richtungsweisenden Entscheidung ist: Wird der neue CDU-Parteichef auch zugleich Kanzlerkandidat der Union für die Bundestagswahl 2021?

Wenn ja, würde CSU-Parteichef Markus Söder als Bundeskanzler-Anwärter vorzeitig ausscheiden.

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Parteivorsitz Prognose: Merz als CDU-Chef auch Kanzlerkandidat?

Friedrich Merz ist der große Kanzler-Favorit – zumindest aus seiner Sicht. Zwar sprechen die Umfragen für ihn – sowohl hinsichtlich CDU-Parteivorsitz als auch in in der Kanzlerfrage.

Doch der 64-Jährige muss vorsichtig sein, dass er am Ende nicht komplett mit leeren Händen dasteht: Ohne CDU-Vorsitz und ohne Bundeskanzler-Chancen.

Sein Plus ist aber: Merz ist in der Wirtschaft bestens vernetzt und versteht es Führungsstärke auszustrahlen – auch ohne Amt. Das macht ihn unter den drei CDU Parteivorsitz Kaniddaten zum Favoriten auf die AKK-Nachfolge.

Andererseits gilt er als Provokateur und wurde auch schon als „Sauerland-Trump“ betitelt. Dass sich Laschet und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn als Zweiergespann für CDU-Vorsitz bewerben, hat ihm aber schon vor Monaten nicht sonderlich gefallen.

Säuerlich kommentierte er damals deren Kandidatur: „Im richtigen Leben würde man von einer Kartellbildung zur Schwächung des Wettbewerbs sprechen.“

 

Merz: Kanzler-Chancen & Wettquoten

 

Merz hat schon ganz klare Vorstellungen wie er den CDU-Parteivorsitz thematisch gestalten möchte.

Eine starke Wirtschaftspolitik, die die Umwelt stärker als bisher berücksichtigt, forderte Merz von der Union.

„Die Union muss aus meiner Sicht ein klares wirtschaftspolitisches Profil haben, aber wir müssen gleichzeitig nacharbeiten, wie wir uns das denn vorstellen, dass das umweltgerecht und sozialverträglich ist“, so Merz.

„Wir brauchen eine ökologische Erneuerung und einen weiteren Ausbau der sozialen Marktwirtschaft.“

 

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Was spricht für Laschet als neuer CDU Parteivorsitzender?

Die Corona-Pandemie spielte vor allem Amtsträgern in die Hände.

Das zeigte sich bei Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, der sogar beste Chancen hat neuer Bundeskanzler zu werden, wenn man den Kanzler Umfragen vertrauen darf.

Und das zeigt sich auch bei Armin Laschet, der als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen einen gewissen Amtsbonus hat.

Als einziger der drei CDU-Parteivorsitz Kandidaten kann der 59-Jährige seine Fähigkeiten als Boss des größten Bundeslandes, der die Pandemie jeden Tag stärker eindämmen muss, unter Beweis stellen.

In seinem Bundesland gewann Laschet zwischenzeitlich deutlich an Zustimmung. In einer Umfrage kam er im April 2020 für die CDU sogar auf 40 Prozent – ein historisch hoher Wert. Sein Manko im Rennen um den CDU-Prteivorsitz: Diese Werte sind gegen Ende 2020 rasant wieder gesunken…

 

Laschet: Kanzler-Chancen & Wettquoten

 

Trotzdem gilt Laschet als aussichtsreicher Bundeskanzler-Kandidat – und hätte als CDU-Chef auch sehr gute Chancen nach der Bundestagswahl 2021 die Merkel-Nachfolge anzutreten.

Laschet weiß zudem – als einzige der drei CDU Parteivorsitz-Kandidaten, wie man eine Wahl gewinnt: 2017 siegte er bei der NRW-Wahl. Zudem beweist er tagtäglich als Ministerpräsidend von NRW seine Führungsstärke.

Zeitgleich bringt die Corona-Krise einen ins Rampenlicht, der sich bereits in die zweite Reihe hinter Laschet bei der Kandidatur um den Vorsitz verabschiedet hatte: Jens Spahn, der Bundesgesundheitsminister, freut sich über seine neue Popularität in der CDU.

Spahn hatte immer deutlich gemacht, er wolle Vize von Laschet werden. Der Armin, so Spahn, sei in der Lage, „das Liberale, Soziale und Konservative“ zusammenzuführen.

Also jene drei Lager, in der die CDU seit Jahren zersplittert ist.

 

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CDU Parteivorsitz Kandidaten: Die Unterschiede von Laschet & Merz

Der besonnene Laschet setzt mit Spahn als Co auf Harmonie und Teamgeist. In Anbetracht dessen wirkt Hauptkonkorrent Merz im Kampf um den CDU-Parteivorsitz wie ein verbissener Einzelkämpfer.

Ein weiterer Unterschied zwischen Laschet und Merz, die unterschiedlicher kaum sein können: Auch gegen die Merkel-Politik. Laschet ist „Merkelianer“, enger Vertrauter von Noch-Kanzlerin Angela Merkel, während Merz genau das Gegenteil verkörpert.

Merz gilt als große Hoffnung der Konservativen, die wieder stärker das konservative Profil der Union betonen wollen.

 


 

Es gehe zwar nicht um eine „Rechtsverschiebung“, aber darum das Fundament wieder breiter zu machen und stärker Konservative und Liberale zu berücksichtigen.

Mit einem konsequenten Eintreten gegen illegale Migration, will Merz zudem frühere CDU-Wähler von der AfD zurückgewinnen. Laschet dagegen steht für eine liberalere Linie.

Dementsprechend stichelt Merz auch immer wieder. „Ohne Armin Laschet zu nahe treten zu wollen: Wir haben die Alternative zwischen Kontinuität und Aufbruch. Ich stehe für den Aufbruch.“

Während Merz bekannt ist für klare – und auch provokante – Ansagen, ist Laschet ruhig und strahlt Feingefühl aus.

Bei der Frage „Wer wird CDU-PArteivorsitzender“ geht es wohl darum, was wollen die Delegierten: Einen lauten Merz oder einen leise Laschet?

 

Liste CDU-Parteivorsitz | 1950 – jetzt

AmtszeitCDU-Parteivorsitz
1950–1966 Konrad Adenauer
1966–1967 Ludwig Erhard
1967–1971 Kurt Georg Kiesinger
1971–1973 Rainer Barzel
1973–1998 Helmut Kohl
1998–2000Wolfgang Schäuble
2000–2018 Angela Merkel
ab Dez. 2018Annegret Kramp-Karrenbauer

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Wird Außenseiter Norbert Röttgen neuer Parteivorsitzender?

Norbert Röttgen droht im Zweikampf zwischen Laschet und Merz unterzugehen. Auch die Buchmacher geben den 54-Jährigen bei ihren Politik Wettquoten kaum Chancen auf den Parteivorsitz der CDU.

Röttgen, der von 2009 bis 2012 Bundesumweltminister war, sitzt zwar im Gegensatz zu Merz im Bundestag, doch ist er ein Außenpolitiker. Seine Möglichkeiten, als innenpolitischer Krisenmanager in der Corona-Pandemie zu punkten, sind eher gering.

Zudem ist vielen in der Partei noch in Erinnerung, wie er 2012 den Wahlkampf in NRW verpatzt hat, wo er beim Kampf um das Ministerpräsidentenamt krachend scheiterte.

Die Folge: Merkel hat ihn dann als Umweltminister entlassen.

 


 

Röttgen will für den Parteivorsitz im Team mit einer Frau kandidieren – „Frauen gehören an vorderster Stelle mit zur CDU“, sagte Röttgen am 25.02.2020 – und er will die Partei mehr Richtung Grüne führen.

„Die CDU muss ökologische Glaubwürdigkeit im Allgemeinen und klimapolitische Glaubwürdigkeit im Besonderen zurückgewinnen. Wenn wir das nicht tun, droht uns als Partei mindestens eine ganze Generation verloren zu gehen.“

Was auch noch interessant ist, sollte Röttgen allen Prognosen und Umfragen zum Trotz als CDU Parteivorsitzender gewählt werden: Er sieht keine zwingende Notwendigkeit, Parteivorsitz und Kandidatur für das Kanzleramt zusammenzuführen.

Heißt: Unter Röttgen als CDU-Chef wäre ein Bundeskanzler Markus Söder möglich.

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