Wäre die Borussia vor wenigen Wochen noch eher als Underdog ins Pokalfinale gegangen, haben sich die Kräfteverhältnisse aufgrund des aktuellen schwarz-gelben Höhenflugs merklich verschoben.
So konnte das Team von Edin Terzic sechs der letzten sieben Pflichtspiele für sich entscheiden und befindet sich in der Bundesliga zwei Spieltage vor Saisonende tatsächlich wieder auf Champions-League-Kurs.
Mit den eminent wichtigen Liga-Erfolgen gegen Wolfsburg und Leipzig hat der BVB dabei einmal mehr unter Beweis gestellt, dass man vor allem gegen Top-Teams an die eigene Leistungsgrenze gehen kann.
Die couragierten Auftritte im Champions-League-Viertelfinale gegen Manchester City schlagen in die gleiche Kerbe. Ein weitere gute Nachricht für den BVB: Der Einsatz von Torjäger Erling Haaland wird nach ausgestandener Oberschenkelverletzung immer wahrscheinlicher.
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Die bisherigen Aufritte im Pokal zeigen hingegen das wechselhafte Gesicht des Ruhrpott-Klubs auf. Souveräne Auftritte wie beim klaren 5:0-Erfolg im Halbfinale gegen Kiel stehen dabei dem mühevollen 3:2-Erfolg nach Verlängerung im Achtelfinale gegen den SC Paderborn gegenüber.
Ähnlich wie die Leipziger konnte sich der BVB insgesamt aber auf die eigene Defensive verlassen. In vier der bisherigen fünf Runden blieben die Dortmunder schließlich ohne Gegentor.
Insgesamt gehörte der DFB-Pokal in den vergangenen zehn Jahren zu den ausgemachten Lieblingswettbewerben des BVB. Seit der Spielzeit 2011/2012 konnte man sechs Mal das Finale erreichen. Zwei Mal reichte es zum Titel.
Das bis hierhin letzte Finale bestritten die Dortmunder in der Spielzeit 2016/2017. Gegen Eintracht Frankfurt holte man mit 2:1 den Pokal.