Beim BVB hofft man unter Chefcoach Edin Terzic immer noch auf die nachhaltige Trendwende. Doch dafür sind die Leistungen, trotz einem 3:1 zu Hause gegen Augsburg am letzten Spieltag und dem Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale unter der Woche, zu wenig konstant.
Auch gegen den FCA war es für Dortmund am Samstag mit dem vierten 0:1-Rückstand in Folge und dem dritten vergebenen Strafstoß nacheinander nicht gut losgegangen. Doch dieses Mal ließ sich sich die Mannschaft von den Rückschlägen nicht schocken.
Mit viel Gelduld, einem hervorragenden Gegenpressing und einem schnellem Kombinationsspiel hielt man den Druck hoch und fand immer wieder Lücken. Am Ende stand ein hochverdienter 3:1 Sieg.
So drehte die Borussia das elfte Spiel der laufenden Saison nach einem Rückstand und wandelte es zum zweiten Mal sogar noch in einen Sieg um. Am Dienstag im Pokal zu Hause gegen Zweitligist Paderborn erreichten die Schwarz-Gelben erstmals seit 2017 wieder das Viertelfinale.
Bundesliga Quoten
Der Erfolg war allerdings hart erkämpft. Trotz einer frühen Führung zum 2:0 in der 16. Minute musste der BVB doch noch in die Verlängerung. Zu leichtsinnig waren die Hausherren mit der Führung umgegangen.
Die Pokalpartie zeigte auch wie groß derzeit die qualitative Lücke zwischen Erst- und Zweitbesetzung ist. Spielern aus der zweiten Reihe, die gegen Paderborn randurften, war die mangelnde Spielpraxis anzumerken.
Nun geht es in der Liga auswärts weiter. Hier verlor man drei der jüngsten vier Gastspiele. Der Sieg gegen den FCA war auch der erste Dreier nach nur einem Punkt aus drei Spielen gewesen.
Im Breisgau fehlen Bürki, Meunier, Schmelzer, Zagadou, Witsel und Hazard. Abwehrchef Hummels, der im Pokal wegen Knieproblemen aussetzen musste, dürfte in die Startelf zurückkehren.