Seit dem 26. Spieltag steht der 1. FC Kaiserslautern auf einem Abstiegsplatz. Auch der dritte Trainer konnte den Traditionsverein und ehemaligen Deutschen Meister noch nicht ans rettende Ufer führen.
Aber die Moral und der Kampfeswillen der Mannschaft stimmen. Am vergangenen Samstag sendeten die Roten Teufel mit dem 3:1-Heimsieg gegen den Halleschen FC ein wichtiges Lebenszeichen im Abstiegskampf.
Dabei hatte es zwischenzeitlich gar nicht so gut ausgesehen. In der 61. Minute war Kenny Prince Redondo wegen Meckerns vom Platz geflogen. Zwei Minuten später kam der HFC zum 1:1-Ausgleich.
Doch selbst in Unterzahl zeigten die Pfälzer eine der besten Saisonleistungen und gewannen mit einem Mann weniger noch mit 3:1. Der Erfolg gegen Halle war erst der fünfte Saisonsieg.
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Nur wenn die Elf von Coach Marco Antwerpen weiterhin in puncto Kampf, Wille, Leidenschaft und Chancenverwertung an dieses Spiel anknüpft, kann die Rettung noch gelingen.
Vier Tage später stand schon das Nachholspiel daheim gegen Zwickau an. Hier verpasste Kaiserslautern mit einem 2:2 den zweiten Sieg in Serie. Die Hausherren hatten erneut einen Platzverweis hinnehmen müssen, dieses Mal in Minute 76.
Mit dem Gegentor durch FSV-Spieler Stanic in der fünften Minute der Nachspielzeit gab es jedoch dieses Mal kein Happy End für die Roten Teufel. Mangelnden Einsatz kann man der Mannschaft auf jeden Fall nicht vorwerfen.
Der FCK sah bereits viermal glatt Rot, zweimal gab es die Ampelkarte. Das ist der Liga-Höchstwert. In Lübeck fehlen Gottwalt, Hainault, Schad, Ciftci, Sickinger, Gözütok, Kleinsorge und Spalvis.