Nach der 2:3-Heimpleite gegen Mainz am 28. Spieltag setzte der 1. FC Köln Trainer Markus Gisdol vor die Tür. Als Trainer in den verbliebenen sechs Spiele sollte Friedhelm Funkel die Mannschaft vor dem Gang in die Zweite Liga bewahren.
Nach einem etwas unglücklichen 0:3 im ersten Spiel unter Funkel in Leverkusen dürfen die Geißböcke wieder hoffen. Das erste Ausrufezeichen setzte der EffZeh mit dem 2:1-Heimsieg gegen RB Leipzig.
Am letzten Spieltag führten die Kölner dann schon zur Pause mit 3:0 in Augsburg und holten den zweiten Sieg in Folge. Nach dem Seitenwechsel verloren die Gäste aber die Kontrolle.
Der Verwaltungsmodus tat den Domstädtern nicht gut, am Ende brachte man den Sieg nur knapp mit 3:2 nach Hause. Trotzdem hat der Trainerwechsel der Mannschaft neues Leben eingehaucht.
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Funkel hat aus dem 1. FC Köln in Rekordzeit eine starke Einheit gemacht, die sich gegen ihr Schicksal wehrt. Dabei fordert der Coach Basics wie Aggressivität, Konzentration, Abschlüsse und Kompaktheit ein.
Der Klassenerhalt der Geißböcke scheint wieder machbar. Das Restprogramm mit dem SC Freiburg, Hertha BSC und Schalke klingt vielversprechend. Gewinnt man alle drei Partien, so ist man sich beim EffZeh sicher, gehört der Verein auch im kommenden Jahr zum Fußball-Oberhaus.
Verlassen konnten sich die Geißböcke zuletzt auf Ondrej Duda. Der Slowake erzielte in seinen letzten sechs Bundesliga-Spielen fünf Tore. Auch Friedhelm Funkel denkt gern an frühere Spiele als Köln-Trainer gegen Freiburg zurück.
In seiner ersten Amtszeit in Köln (2002 bis 2003) gewann der Coach alle drei Heimpartien gegen den Sport-Club. Bis auf Stürmer Sebastian Andersson, bei dem sich ein Einsatz erst kurz vor dem Spiel entscheiden wird, sind alle Profis fit.