Ein deutlicher Indikator für die momentan vielleicht beste Saisonphase der Badener ist der, dass mit den beiden Siegen über Würzburg und Hamburg zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit zwei Spiele in Folge gewonnen werden konnten.
Das diese zwei Dreier am Hardtwald gefeiert wurden ist dabei kein Zufall, denn würden wir nur die Zweitliga-Heimspiele bewerten, stünden die Schwarzweißen sogar auf einem respektablen 8. Tabellenplatz.
Die Achillesferse des SVS ist und bleibt nämlich das leidige Thema Ausfahrten. Tatsächlich verloren die Mannen in Schwarzweiß unfassbare zwölf ihrer insgesamt dreizehn Ligaspiele in der Fremde. Dass das kommende Spiel gegen Hannover zu Hause stattfindet kann also nur von Vorteil sein.
Wer wird 2. Liga Meister?
Hannover steht im sicheren Tabellenmittelfeld und profitiert daher nicht vom derzeitigen Motivationsschub der sich bravourös gegen den Abstieg wehrenden Süddeutschen. Die letzten Ergebnisse der Grünweißen waren derweil alles andere als berauschend.
Zwar gelang unter der Woche ein 3:1-Sieg über Regensburg, doch damit unterbrach man lediglich eine enttäuschende Serie von drei aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen Teams wie Bochum (3:4), Heidenheim (1:3) und Würzburg (1:2).
Insbesondere der kürzliche Sieg der Kickers gegen die Niedersachsen stellt einen interessanten Präzedenzfall dar. Denn wenn die 96er schon eine Niederlage gegen das Schlusslicht der Liga erleiden können, wieso dann nicht auch gegen den momentan hoch motivierten SVS?