Beim FC St. Pauli wird man froh gewesen sein, dass das Jahr 2020 endlich vorbei ist. Schon am Ende der vergangenen Spielzeit hatten die Kiezkicker nur mit zwei Punkten Vorsprung die Klasse halten können.
Doch wer im ersten Abschnitt der neuen Saison auf Besserung hoffte, wurde bitter enttäuscht. Gerade mal ein einziger Sieg gelang den Hamburgern bisher. Damit ist der FCSP extrem abstiegsgefährdet.
Vor allem das 0:3 in Düsseldorf im letzten Pflichtspiel des Jahres gab wenig Anlass zur Hoffnung. Die Mannschaft produzierte hier nicht nur hinten und vorne viele Fehler, sondern ergab sich wehrlos in ihr Schicksal.
Auch der neue Trainer Timo Schultz konnte bisher noch nichts bewirken. Taktisch sind keine Fortschritte erkennbar. Viele Stammspieler und Hoffnungsträger bleiben weit unter ihren Möglichkeiten.
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Sämtliche Maßnahmen verpufften bisher wirkungslos. Trotzdem steht der Coach nicht zur Disposition. Der Verein will ab Januar zusammen mit Eigengewächs Schultz das Unternehmen Aufholjagd angehen.
Doch gleich das Auftaktprogramm hat es in sich. Die Hoffnung liegt auf dem Wintertransferfenster. Noch im Sommer hatten die Verantwortlichen darauf gehofft, dass Spieler, die schwierige Phasen hatten, wieder zu alter Stärke finden.
Da sich diese Hoffnung nicht erfüllt hat, muss jetzt Plan B her. Mindestens zwei oder drei neue Spieler sollen als Verstärkung kommen. Auch der Trainer selbst hatte nach der Pleite bei der Fortuna gleich eine andere und deutlich härtere Gangart angekündigt.
Greifen auch diese Maßnahmen nicht, droht der Gang in die 3. Liga. Als erste Maßnahme wurde bisher der zuletzt vereinslose Innenverteidiger Adam Dzwigala verpflichtet.