Mit Trainer Pavel Dotchev kam die Hoffnung an die Wedau zurück. Auch wenn der Abstand auf die Abstiegszone immer noch längst nicht komfortabel ist, haben die Zebras den Ligaverbleib wieder in der eigenen Hand.
Das hat man vor allem der wieder gewonnenen Heimstärke zu verdanken. Vor der Länderspielpause holte der MSV mit einem 3:2-Erfolg über Türkgücü München den vierten Heimsieg in Folge.
Dabei hatten die Hausherren zur Pause schon mit 0:2 hinten gelegen. Doch im zweiten Durchgang gaben die Zebras Gas und kamen in der 89. Minute doch noch zum Siegtreffer.
Der Coach, der die Mannschaft erst Anfang Februar übernommen hatte, war über die Moral seines Teams natürlich extrem stolz. Zudem beweist Dotchev ein glückliches Händchen.
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Schon im Spiel gegen Unterhaching hatte er Connor Krempicki eingewechselt, der nach wenigen Sekunden traf. Gegen Türkgügü war Siegtorschütze Ademi auch erst 42 Sekunden auf dem Platz gewesen.
In der Länderspielpause wollte der Trainer an einigen Mängeln, vor allem in der Defensive arbeiten. Vor allem bei gegnerischen Standards ist die Mannschaft anfällig und stellt mit 50 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga.
Vincent Vermeij, der sich Mitte Januar verletzt hatte und nach 17 Punktspielen bei sieben Treffern sowie fünf Assists steht, kehrte in der spielfreien Zeit in das Mannschaftstraining zurück.
Dafür fehlt Dominic Volkmer vorerst nach einem Muskelfaserriss. Da auch Stefan Velkov noch außer Gefecht ist, kommt nun Rechtsverteidiger Joshua Bitter fürs Zentrum in Frage.