Mit der 0:2-Heimniederlage, der 23. Pleite in der laufenden Saison, gegen den SV Waldhof Mannheim am vorletzten Spieltag war der Abstieg der SpVgg Unterhaching in die Regionalliga besiegelt.
Am Ende kam dieser Gang nicht mehr überraschend. Schon seit dem 21. Spieltag hatte der Verein aus dem Landkreis München auf einem Abstiegsrang gestanden und war nicht mehr davon weggekommen.
Trotz der Negativserie und gegen den heftigen Protest der Fans hatten die Verantwortlichen an Trainer Arie van Lent, der die Mannschaft erst im vergangenen Sommer übernommen hatte, festgehalten.
Siege wie das 2:0 gegen den damaligen Spitzenreiter Dresden am 31. Spieltag hatten noch einmal Hoffnung gemacht. Am Ende hatte es aber nicht gereicht. Vor allem in der Fremde waren die Rot-Blauen mit nur elf Punkten das schwächste Team der Liga.
3. Liga Quoten
Präsident Manfred Schwabl war auf die Spieler stinksauer gewesen. Mit vier Niederlagen im Endspurt hatte sich die Mannschaft nicht mehr ausreichend gegen ihr Schicksal gewehrt.
Am vergangenen Sonntag konnte Unterhaching im Derby auswärts bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern München nach dem schon feststehenden Abstieg dann befreit aufspielen.
So lagen die Gäste nach gut 50 Minuten mit 2:0 vorne und brachten die drei Punkte am Ende mit einem 2:1-Erfolg auch nach Hause. Trainer van Lent stellte zufrieden fest, dass die Profis den Kampf um die Ehre angenommen hätten.
Wie es um die Zukunft des Coaches bestellt ist, ist noch unklar. In den kommenden beiden Wochen soll die Entscheidung fallen, ob der Trainer auch den Neuanfang in der Regionalliga Bayern betreuen darf.