Der SC Verl hat dagegen die Saison noch nicht abgehakt. Auch wenn rein rechnerisch in der Tabelle nicht mehr viel möglich ist, sind die Ostwestfalen noch engagiert und gierig.
Die Mannschaft hat weiter viel Spaß an ihrem offensiven Fußball. Das zeigte sich erneut am Dienstagabend, als man den Tabellenführer Dynamo Dresden zu Gast hatte.
Hier lieferten die Hausherren eine tolle Leistung ab, rannten bis zum Schlusspfiff an und hatten die Sachsen am Rande einer Niederlage. Dynamo musste sich am Ende bei seinem Schlussmann bedanken, mit dem 0:0 noch wenigstens mit einen Punkt davongekommen zu sein.
Auch SCV-Trainer Guerino Capretti ärgerte sich einerseits über die vielen vergebenen Chancen, war aber auch total zufrieden mit der Leistung. Seine Mannschaft habe viel Ballbesitz und gute Torchancen gehabt, das letzte Quäntchen Glück habe aber gefehlt.
Aktuelle Freebets
So war das Duell gegen die SGD für die Verler ein Spiegelbild der Saison. In dieser Spielzeit agierten die Ostwestfalen immer wieder sehr spielstark, scheiterten aber zu oft an ihrer fehlenden Erfahrung und ihrer Chancenverwertung.
Sonst wäre in diesem Jahr vielleicht sogar noch mehr drin gewesen. Der Aufsteiger hat die Liga mit seinem mutigen und offensiven Fußball auf jeden Fall bereichert, wie man auch an 63 Toren in 35 Spielen ablesen kann.
Dieser Wert wird derzeit nur von 1860 München (65) und Saarbrücken (64) überboten. Dabei gehörte der Sportclub vor der Saison noch zu den Favoriten auf den direkten Wiederabstieg.
Die Spielweise des Aufsteigers ging aber auch immer wieder zu Lasten der Offensive. So kassierte man schon 52 Gegentore. Im Vergleich dazu haben die Top-3-Teams nur zwischen 29 und 32 Gegentreffer zu vermelden.