Die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte am Samstag hatte sich Pavel Dotchev sicher anders vorgestellt. Bis Januar hatte der Coach noch den FC Viktoria Köln betreut.
Nur wenige Tage nach seiner Entlassung heuerte der Trainer beim MSV Duisburg an. Binnen kürzester Zeit hatte Dotchev die Zebras aus der Abstiegszone ans rettende Ufer geführt.
Von diesem Aufschwung unter dem neuen Übungsleiter war am Wochenende im Sportpark Höhenberg aber nicht viel zu sehen. Am Ende stand eine klar und verdiente 1:3-Pleite.
Vor allem die Defensive war wieder in alte Muster zurückgefallen. Den Rechtsrheinischen wurde das Toreschießen so viel zu einfach gemacht. Dabei war Dotchev über seinen Schatten gesprungen.
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Der Coach, der sonst kein Freund von Rotationen ist, hatte seine Formation auf vier Positionen umgestellt. Bei dem engen Terminplan des MSV ist dieses Vorgehen für eine möglichst frische Mannschaft unerlässlich.
Die Wechsel gingen in Köln aber nicht auf. So hoffen die Zebras darauf, dass der Trainereffekt noch nicht verpufft ist. Die Duisburger hatten zuletzt von ihren Winterneuzugänge profitiert, die für einen deutlichen Qualitätssprung gesorgt hatten.
Bitter ist aber die Verletzung von Federico Palacios. Ohne den kreativen Mittelfeldspieler, der ebenfalls im Winter neu an die Wedau kam, hängt Angreifer Aziz Bouhaddouz in der Luft.
Neben Palacios fehlen im Nachholspiel auch Bretschneider, Velkov, Sabanci und Vermeij.