Nach einem tollen achten Platz am Ende der Vorsaison hat der SC Freiburg in dieser Spielzeit noch nicht in die Spur gefunden. Nur am ersten Spieltag gab es einen etwas glücklichen Auswärtssieg in Stuttgart.
Seitdem warten die Männer von Christian Streich auf einen Dreier. In acht darauffolgenden Spielen gab es vier Remis und vier Niederlagen. Am vergangenen Spieltag in Augsburg zeigte der SCF immerhin eine Reaktion.
Zuvor hatten die Breisgauer beim 1:3 zu Hause gegen Mainz wichtige Tugenden wie Aggressivität oder taktische Disziplin vermissen lassen. Mit einer Dreier-/Fünferkette agierte die Mannschaft in der Fuggerstadt um einiges stabiler.
Vor allem mit Keven Schlotterbeck und Manuel Gulde strahlte Freiburg deutlich mehr Ruhe aus. Für einen Sieg reichte es aber wieder nicht.
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Die Gäste lagen zwar durch Grifo mit 1:0 vorne, verspielten jedoch zum insgesamt fünften Mal in dieser Saison eine Führung. In diesen fünf Spielen gab es vier Remis und eine Niederlage.
Auch konnte der SCF in dieser Spielzeit noch keine Partie ohne Gegentor beenden. Große Hoffnungen ruhen auf Rekordeinkauf Baptiste Santamaria, der im Sommer für 10 Mio. Euro gekommen war und noch Anlaufschwierigkeiten hat.
Lässt Coach Streich gegen Gladbach auch im 3-4-3 spielen? Gegen Heim-Lieblingsgegner Gladbach haben die Südbadener eigentlich mit einem 4-4-2 die besten Erfahrungen gemacht.
Die Hausherren müssen am Samstag ohne Flekken, Itter, Kübler, Haberer, Keitel und Kwon auskommen. Der Einsatz von Sallai ist noch ungewiss. Fraglich, ob Petersen von Anfang an spielt oder als Joker auf der Bank sitzt.