Zum Ende der Hinrunde stand die SpVgg am Freitag mit der Partie bei der form- und heimstarken Fortuna aus Düsseldorf vor einer schweren Aufgabe. In einem packenden Duell waren die Gäste zwei Mal in Führung gegangen, mit 2:0 und 3:2.
Am Ende gab es aber nach einem 3:3 doch nur einen Punkt. Im 4-4-2 mit Raute im Mittelfeld suchten die Kleeblätter auch unter Druck spielerische Lösungen, brachten sich damit auch oft unnötig selbst in Gefahr.
Zudem schenkte die Mannschaft von Coach Stefan Leitl den Ball im Aufbau einige Male her. Nach der zweifachen Führung waren die Franken mit dem Remis am Ende aber natürlich enttäuscht.
Immerhin hatte die SpVgg die Vorgaben des Trainers umgesetzt, der nach dem 1:1 gegen Paderborn mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor gefordert hatte. Aus vier Chancen machten die Gäste dieses Mal drei Tore.
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Doch in der Defensive sorgte ein zu oft naives und undiszipliniertes Verhalten für drei Gegentreffer. Mit der Moral seiner Spieler, die unmittelbar nach dem 2:2 erneut in Führung gingen, konnte Leitl sicher zufrieden sein.
Auch das Auftreten der jungen Mannschaft in der kompletten Hinrunde kann sich mehr als nur sehen lassen. Die Fürther bleiben in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen.
Hätte man nicht so viele Punkte liegengelassen, könnten die Kleeblätter nun noch besser dastehen. So verspielten die Weiß-Grünen schon in fünf Spielen eine Führung und ließen so insgesamt elf Zähler liegen.
Gegen den VfL fehlen die verletzten Schaffran, Barry, Berggreen und Itter. SpVgg-Coach Leitl hofft auf seinen ersten Sieg gegen die Lila-Weißen. Er holte bisher gegen Osnabrück zwei Zähler in drei Duellen.