Nach einer englischen Woche mit nur einem Zähler und dem bitteren 3:4 zu Hause gegen St. Pauli wollte Heidenheim am Wochenende gegen Paderborn eigentlich für Wiedergutmachung sorgen.
Das Wetter machte diesem Vorhaben aber einen Strich durch die Rechnung. Die Partie musste nach heftigen Schneefällen abgesagt werden. So konnte sich die Mannschaft ganz der Trainingsarbeit widmen.
Hier hatte Coach Frank Schmidt einen Ansatzpunkt als Grund für die schwache Ausbeute in den letzten Spielen ausgemacht. Die Mannschaft habe sich zusehr ums Fußballspielen gekümmert.
Dabei habe man aber das „Fußballarbeiten“ vernachlässigt. Schaut man auf die Statistik der gelaufenen Kilometer, stehen die Männer von der Ostalb hier mit einem Schnitt von 118,4 aber an der Spitze der zweiten Liga.
Wer wird 2. Liga Meister?
Somit wirft der FCH doch viel Einsatz und Arbeit in den Ring, bekommt aber am Ende nicht genug wieder heraus. Das trifft vor allem auf die Auswärts-Ergebnisse zu. Hier konnte Heidenheim gerade mal ein einziges der bisher neun Saisonspiele gewinnen.
Mit der Pleite gegen St. Pauli ging dann zudem auch noch die tolle und lange Heimserie zu Ende. Die letzte Heimpleite hatte man zuvor am 6. Oktober 2019 gegen Bochum kassiert.
Immerhin funktionierte gegen die Kiezkicker das neue Sturmduo aus Christian Kühlwetter und Tim Kleindienst. Kleindienst traf bei seinem Debüt doppelt, Kühlwetter bereitete ein Tor vor.
Kühlwetter steht mit 12 Treffern auf Platz zwei der Torjägerliste. Rückkehrer Kleindienst, der von KAA Gent ausgeliehen ist, hatte in der Vorsaison 14 Mal für Heidenheim getroffen.