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Sebastian Vettel Krise im Aston Martin: Neues Auto, alte Probleme

Aktualisiert Mai 7

Thomas Haider

Von Thomas Haider

Sportwetten-Experte

sebastian vettel aston martin 2021
Bild: Sebastian Vettel & Aston Martin – wird es eine Erfolgsgeschichte? (© IMAGO / Kolvenbach)

 

Sebastian Vettel: Lizenz für Mitleid?

 

Neues Jahr, neues Auto, neues Glück?

Wenn es nach Sebastian Vettel geht, soll dies so sein. Nach zuletzt sehr frustrierenden Jahren bei Ferrari soll sich für den 33-Jährige bei Aston Martin das Blatt wieder zum Positiven wenden.

Ausgerechnet in jener Automarke, in der Geheimagent James Bond mit der Lizenz zum Töten die Welt vor den Bösen rettet. Hat Vettel mit dem grünen Flitzer nun die Lizenz zum Siegen?

„Mercedes ist der Favorit, das ist klar, dahinter lauert Red Bull“, sagte Vettel vor dem Formel 1 Saisonstart 2021. „Aber dann wird es eng. Da wollen wir ein Wörtchen mitreden. Platz drei ist das Ziel.“

Nebenbei will er auch wieder einen Grand-Prix gewinnen. Kann der Plan aufgehen? Kann der viermalige Weltmeister endlich wieder erfolgreich Rennen fahren?

 

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Vettel kommt als Entwicklungshelfer zu Aston Martin

Gewonnen hat Vettel nämlich schon lange nichts mehr. Der letzte seiner insgesamt 53 Grand-Prix-Siege datiert aus dem Jahr 2019. In Singapur war das.

Die gesamte letzte Saison blieb er im Ferrari sieglos. Das war zumindest ein Grund für seinen Abschied nach fünf Jahren bei der Scuderia.

Das soll sich nun ändern. Nur: Erstmals in seiner Karriere fährt nicht in einem sogenannten Top-Team, womit er auch nicht mehr zu den Formel 1-Topverdienern zählt. Er ist als Entwicklungshelfer zu Aston Martin gekommen und soll das Team an die Spitze bringen.

Doch das kann dauern. In den ersten Rennen lief für Vettel und Astom Marin wneig zusammen.

Allerdings weiß Vettel auch, wie es Aufbauarbeit geht. 2008 und 2009 war sein damaliges Red-Bull-Team noch im Entwicklungsstadium – und von 2010 bis 2013 holte er mit dem rasenden Bullen alle seine vier WM-Titel.

 

F1-Bilanz von Sebastian Vettel

Alter:33 (3.7.1987)
Teams: 2007 BMW Sauber • 2007–2008 Toro Rosso • 2009–2014 Red Bull • 2015–2020 Ferrari • seit 2021 Aston Martin
GP-Siege:53
Poles:57
WM-Titel:4 ( (2010, 2011, 2012, 2013)

 

Der hochdekorierte Erfolgsbeschleuniger gibt sich gelassen und aber auch motiviert.

„Man muss dem Ganzen ein bisschen Zeit geben, aber: Grundsätzlich fahre ich Rennen, um zu gewinnen. Ich bin nach wie vor gut genug, um Rennen zu gewinnen und um die Meisterschaft zu fahren – vorausgesetzt das Paket stimmt.“

Gilt die vergangene Saison als Vorlage für die Leistungsfähigkeit 2021, dann sollte der Sebastian Vettel 2021 mit dem Aston Martin wieder in die Erfolgsspur finden.

Sein neuer grüner Flitzer ist aus dem Rennstall Racing Point hervorgegangen, dem im vergangenen Jahr ein Sieg gelungen war und der in der Team-Wertung auf Rang 4 über die Ziellinie gekommen ist. Und damit deutlich besser war als Ferrari.

Die Vorgabe für Aston Martin und Sebastian Vettel 2021 ist eine Verbesserung. Heißt: Rang 3 in der Konstrukteurs-Wertung. Ein ambitioniertes Ziel.

 

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Sebastian Vettel im Aston Martin: Wende oder nächste Krise?

Schon die ersten Testfahrten vor dem Saisonstart haben gezeigt, dass auf Vettel wieder eine ganz schwere Saison zukommen kann.

„Anderes Auto, anderer Motor, neue Mitarbeiter, andere Abläufe, die Lenkung fühlt sich anders an, weil sich jede Servolenkung in der Formel 1 ein wenig anders anfühlt. Es gibt so viel zu lernen“, sagte er nach den ersten Testfahrten.

Bei diesen ist sein neuer Dienstwagen auch noch durch extreme Probleme aufgefallen.

Aston Martin ist beim Bahrain-Test aus verschiedenen Gründen kaum zum Fahren gekommen, wichtige Zeit ist verloren gegangen wegen Problemen mit dem Kabelbaum, mit dem Getriebe und mit dem Ladedruck des 1,6-Liter-V6-Turbomotors.

 
Sebastian Vettel Aston Martin 2021
Bild: Sebastian Vettel im grünen Aston Martin. Kehrt er 2021 wieder auf die Siegerstraße zurück? (© imago images / Laci Perenyi)
 

Nur 117 Runden brachte Vettel am Ende zusammen und fuhr der Spitze mit über sechs Sekunden Rückstand hinterher.

Sky-Experte Ralf Schumacht ahnt Schlimmes und hat schon Mitleid mit Sebastian Vettel.

„Sebastian kann einem leidtun. Wir wissen aus dem vergangenen Jahr, dass er nicht nur, was das Team betrifft, wahnsinnig sensibel ist, sondern er muss auch Vertrauen ins Auto aufbauen. Und was passiert jetzt? Die ganzen neuen Systeme wie das Lenkrad konnte der arme Sebsatian gar nicht richtig testen.“

Große Probleme hatte Vettel auch in den ersten Saisonrennen. Noch bleibt Sebastian Vettel gelassen. Offenbar haben ihm die komplizierten Ferrari-Jahre geprägt und abgehärtet.

„Ich stehe in einer steilen Lernkurve während der ersten GP-Wochenenden. Es geht zuerst darum, so viel als möglich übers Auto zu lernen. Keiner kann schönreden, dass wir keinen reibungslosen Test hatten. Panik spüre ich keine, dazu bin zu erfahren.“

 

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