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Ferrari Formel 1 Probleme: Buchmacher schreiben die Scuderia schon ab!

Aktualisiert Jul 19

Martin Huber

By Martin

Sportwetten-Experte

ferrari formel 1 problemeBild: Ferrari steckt in der Krise. Wir verraten, warum sich der traditionsreiche Formel 1-Rennstall und seine sportliche Kommandobrücke um Sebastian Vettel (l.), Teamchef Mattia Binotto (m.) und Charles Leclerc (r.) momentan im freien Fall befinden. (Photo by Kenzo TRIBOUILLARD / AFP)
 

Ferrari Probleme in der Formel 1 – Darum reagieren die Buchmacher:

Nach dem vor Wochen bekannt wurde, dass die Scuderia Ferrari den Kontrakt von Sebastian Vettel nicht verlängert, machte sich so mancher Fan Gedanken: Hört der Heppenheimer nach der Saison auf oder findet er womöglich doch noch einen Rennstall, der ihn unter Vertrag nimmt?

Inzwischen scheint es so, als wäre die Zukunft fast geklärt – zwar kann der viermalige Formel 1 Weltmeister den erhofften Titel bei Ferrari nach dem desolaten Saisonstart wohl schon Ad acta legen, dafür scheint die Suche nach einem neuen Team kurz vor dem Ende zu stehen.
 

Wie Focus und Bild vermelden, steht Vettel kurz vor der Unterschrift bei Racing Point. Zwar dementierte der Heppenheimer diese Meldung und verwies auf seine weiterhin offene Zukunft – nach dem katastrophalen Start und der vielen Ferrari Probleme wäre eine schnelle Vollzugsmeldung Balsam für die geschundene Vettel-Seele.


 
Nach dem Absturz beim Saisonstart in Österreich dürfte es Vettel dennoch freuen, dass er die Posse mit den Verantwortlichen gedanklich bald beiseite legen kann.

19 Punkte nach zwei Rennen, Platz fünf in der Konstrukteurs Wertung und dazu der Alptraum beim zweiten Saisonrennen in Spielberg – die offensichtlichen Ferrari Probleme sind DAS Gesprächsthema nach den ersten beiden Saisonrennen.

Das Fahrzeug gleicht einer exzentrischen Diva, der Formel Start 2020 einem Debakel. Schon jetzt ist klar: Ferrari wird auch im Jahr 2020 ohne Titel bleiben, erlebt bislang einen wahren Alptraum in der Formel 1.

Das in der Vergangenheit so stolze Team gibt 2020 ein klägliches Bild ab – auch wegen der desaströsen Verhaltensweise gegenüber Sebastian Vettel.

Der wiederum gibt sich weiter kämpferisch und hofft auf Besserung. Die gut sortierten Formel 1 Wettanbieter glauben nicht daran und strafen Ferrari bereits frühzeitig ab.

Beim britischen Sportwetten-Riesen Bet365 sind die Quoten des Heppenheimers durch den miserablen Start auf 201 hochgeschnellt.


Wer wird Weltmeister 2020? Wettquoten bei Bet365:

FahrerQuoteFerrari Probleme
Hamilton1.28jetzt wetten
Bottas4.33jetzt wetten
Verstappen12.00jetzt wetten
Leclerc51.00jetzt wetten
Vettel201.00jetzt wetten
Quoten Stand vom 14.7.2020, 11:30 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. 18+ | AGB beachten!
 

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Scuderia erlebt Alptraum in Österreich

Das die Wettanbieter mit einer Quotenanpassung reagiert haben und die Scuderia schon nach dem zweiten Saisonrennen komplett abschreiben, ist die logische Konsequenz.

Dass Mercedes seit Jahren die Formel 1 dominiert und Ferrari zu weiten Teilen keine Chance besitzt, daran haben sich viele Fans bereits gewöhnt.

Die neuesten Zerfallerscheinungen von Ferrari waren in der Form allerdings nicht zu erwarten – sind aber die Folge der jahrelangen Fehler des Teams.
 

Zunächst das Debakel in der Qualifikation, wo Vettel und Leclerc nur auf Rang 10 und 11 landen, dann das frühe Ausscheiden nach einer teaminternen Startkollision.

Die Geduld vieler Ferraristi scheint bereits nach den ersten beiden Rennen in Österreich zu Ende, personelle Konsequenzen scheinen beim Team aus Maranello denkbar – wenn auch nicht gewollt.

 
Der Druck auf die Verantwortlichen wächst, ein Führungswechsel würde die Situation etwas entschärfen. Bleibt die Frage: Langt das, um die weitere Saison positiver zu gestalten?

Mit gerade einmal 19 Punkten hat Ferrari den schlechtesten Saisonstart seit mehr als zehn Jahren hingelegt.

 

Ralf Schumacher kritisiert Ferrari scharf

„Bei Ferrari muss man mit einem Abriss anfangen“, meinte beispielsweise Ralf Schumacher nach dem bemitleidenswerten Auftritt der Scuderia in Spielberg.

 

 
Der deutsche kennt ganz andere Zeiten von Ferrari, erlebte als Fahrer die goldene Ära seines Bruders Michael; der sich in der zeit von 2000 bis 2004 gleich fünf Titel holen konnte.

Davon ist Ferrari in der aktuellen Verfassung meilenweit entfernt, die aktuelle Situation gleicht mehr einer Tragödie.

Wie schief der Haussegen hängt, verdeutlichte das Verhalten nach Rennende. Normalerweise stehen nach dem Rennen noch Mediengespräche an, diese wurden kurzfristig abgesagt.

Bereits vor Rennende verließ Sebastian Vettel Spielberg, symbolisch für den Auftritt des einst so erfolgreichen Teams aus Maranello.

Das Charles Leclerc vor Wochenfrist noch den zweiten Platz hinter Lewis Hamilton holte, ist eher den vielen Ausfällen geschuldet und darf über die aktuellen Ferrari Probleme nicht hinwegtäuschen.

 

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Ferrari Probleme in der Formel 1 fangen ganz oben an

Die Vielzahl an Gründen für den katastrophalen Saisonstart aufzuzählen, ist müßig. Ein Symbolbild der Krise ist Teamchef Mattia Binotto an der Spitze.

Zahlreiche indiskutable Verfehlungen gepaart mit der aktuellen Ergebniskrise haben nun wohl personelle Konsequenzen – der in Lausanne geborene Teamchef steht zunehmend in der Kritik.

 

Darum trägt Mattia Binotto Mitschuld an der Ferrari-Krise:

Schwacher MotorDer Motor ist die Hauptschwachstelle; nach dem Bau einer illegalen Variante hat die Scuderia seine einstige Schwäche verloren
Binotto steht sich selbst im WegDer Ferrari-Teamchef hat weder Fahrer noch Mitarbeiter unter Kontrolle, ständig kommt es zu unverzeihlichen Fehlern
Aerodynamisches DesasterDie Aerodynamik am Ferrari passt nicht; die Updates haben offensichtlich keine oder nur geringe Fortschritte gebracht
Wichtige Teamrollen sind unbesetztBinotto wächst die Aufgabe über den Kopf – er weigert sich zudem, wichtige Aufgaben und Rollen kompetenten Leuten anzuvertrauen
Vettel-Entscheidung mit einer unwahren Geschichte untermaltDas mit Sebastian Vettel nicht mal verhandelt wurde und das Ganze falsch kommuniziert worden ist, schwächt die Position von Binotto und der gesamten Scuderia

Während Toto Wolff bereits seit dem Jahr 2013 die Strippen bei Mercedes zieht, beschäftigte Ferrari im selben Zeitraum vier Teamchefs – auf Stefano Domenicali folgten, Marco Mattiaccci, Mauirzio Ariivabene und seit 2018 Mattia Binotto.

Erst jüngst kritisierte Binotto nach dem Qualifying-Debakel mit den Plätzen zehn und elf sein eigenes Team:

„Können Tatsachen nicht länger ignorieren“, äußerte sich der Verantwortliche nicht zufrieden.

 

 

Bei Ferrari gibt es gleich zwei Krisen – die offensichtliche sportliche und die menschliche…


 
Ein Blick auf die Fakten genügt eigentlich, um das ganze Elend bei Ferrari zu erklären.

Vor dem zweiten Saisonrennen muss der CEO von Ferrari, Louis Camilleri ein offzielles Vertrauensvotum an Binotto aussprechen – früher hätte es so etwas nicht gegeben.

Das Binotto also noch lange auf der Kommandobrücke sitzt und von einem Fehler in den nächsten läuft; schwer vorstellbar.

Zumindest in der aktuellen Rollenverteilung ist ein Weitermachen nicht vorstellbar.

Mattia Binotto übernimmt sich, ist Teamchef, Entwicklungsleiter und Rennstratege zugleich – zum Vergleich: In Michael Schumachers und Ferraris Blütezeit waren mit Jean Todt, Ross Brawn und Rory Byrne gleich drei Spezialisten für diese Rollen zuständig.

 

Zweites Rennen ein Armutszeugnis für den entwickelten Ferrari-Motor

Das zweite Rennen der Saison hat, die nicht vorhandene Performance von Ferrari eindrucksvoll bewiesen. Der Motor ist viel zu schwach, kein einziger Ferrari-Motor kam beim Rennen in der Steiermark in die Punkteränge.

Dazu das Chassis des Ferrari – das Auto gleicht in allen Belangen einer lahmenden Ente und weniger einem Formel 1 Renner mit Titelambitionen.

Dazu mehr als eine Sekunde Rückstand auf die führenden – im Motorsport ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Das Haas hinsichtlich der Geschwindigkeit in den vergangenen Jahren stets an Red Bull herankam und nun komplett unterlegen war, ein weiteres Indiz.

Ferrari und Binotto haben beim letztjährigen Motor geschummelt und eine illegale Version genutzt. Gerüchte gab es schon länger, doch die in diesem Jahr gezeigten Leistungen belegen dies.

Möglicherweise ist auch dies ein Grund, weshalb Vettel und die Scuderia nach der Saison getrennte Wege gehen – schließlich gilt der Deutsche als Fahrer mit klaren Idealen.

 

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Vettel und Leclerc: Es liegt Streit in der Luft!

Ferrari mit dem schlechtesten Saisonstart, das liegt einerseits am Auto und dem in der Kritik stehenden Teamchef Mattia Binotto – die Fehler von Sebastian Vettel in der Vergangenheit und das bis jetzt unverständliche Missgeschick von Charles Leclerc passen in die Saison.

 

 
Bereits 2019 erwies sich Leclerc zwar als talentierter Fahrer, doch die Kritik und das aufmüpfige Verhalten dürften viele verärgert haben – womöglich auch Sebastian Vettel.

Das Debakel von Spielberg ist Leclerc zuzuschreiben, Vettel war nach dem frühen Aus sichtlich bedient:

„Ich weiß nicht, welche Lücke Charles da gesehen hat“, meinte er nur.

Den Medien ist zu entnehmen, dass Vettel und der Wunderknabe nicht das beste Verhältnis zueinander haben. Die Ausbootung von Kimi Raikkönenn hat Sebastian Vettel in der Vergangenheit schon nicht geschmeckt, der zehn Jahre jüngere Teamkollege ist dem Heppenheimer ganz offensichtlich ein Dorn im Auge.

Das zeigte sich bereits im letzten Jahr beim Grand Prix in Brasilien, wo der arrivierte Vettel Leclerc von der Strecke crashte. Danach war es lange Zeit still, doch nun droht das teaminterne Duell erneut zu eskalieren.

Vettel und Leclerc: Viele fragen sich zurecht, welche Probleme der Hahnenkampf dem Formel 1 Rennstall wohl als Nächstes bringt….

 

Kritik, Fehler und Pannen – Rutscht Ferrari jetzt endgültig ab?

Teamchef Binotto kritisierte zuletzt weiter, betitelte das vorgezogene Update als „Reinfall“.

Ob das Update in Ungarn eine Verbesserung bringt und die Scuderia näher an die Spitze heranbringt; ungewiss.

 

Symboisch für die Ferrari Formel 1 Probleme: Nur Platz 5 in der Konstrukteurs Wertung

PlatzTeamPunkte
1Mercedes80
2Mclaren39
3Red Bull27
4Racing Point22
5Scuderia Ferrari19

Grund für Optimismus gibt es jedenfalls nicht, Binotto wirkte nach dem GP der Steiermark angefasst, ernüchtert und meinte:

„Wir haben sehr hart gearbeitet, um die Updates früher als geplant zu bringen, aber sie haben ihren Wert auf der Strecke nicht gezeigt“, so der Teamchef recht deutlich.

Das die aerodynamischen Updates auf einer mit Hochgeschwindigkeitspassagen gespickten Strecke wie Spielberg die offensichtlichen Mängel des Motors nicht wett macht – das versteht sich im Grunde von selbst.

Das Ferrari in diesem Jahr fernab der Fahrer auch bei der Konstrukteurs Wertung unter Druck steht, verdeutlichen die Gesamtsieger Quoten.

Die aktuelle Situation ist bedrohlich und für ein so stolzes Team wie Ferrari nicht hinnehmbar. Es bedarf dringend eines anderen Gesichts und eines schnelleren Autos – ob das beim Grand Prix in Ungarn zu sehen ist darf zumindest bezweifelt werden.

In jedem Fall bedarf es vor den nächsten Rennen einer gewaltigen Steigerung der Scuderia, sonst droht der sportliche Niedergang ins Mittelmaß – was die bisherigen Ferrari Probleme verschlimmern würde.

Am Sonntag konnten die Verantwortlichen der Medienrunde entgehen, spätestens am Donnerstag dürfte es dann allerdings ungemütlich werden.

 

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