Was ein Trainerwechsel bewirken kann, zeigt sich aktuell bei Chelsea. Im ersten Spiel unter Thomas Tuchel taten sich die Blues mit einem 0:0 gegen die Wolves noch schwer.
Vor dieser Partie hatte der neue Coach aber nur eine einzige Trainingseinheit mit seiner neuen Mannschaft gehabt. Diesem Remis zum Einstand ließ Tuchel dann fünf Siege folgen.
Sieg Nummer fünf war das 2:0 an der Stamford Bridge gegen Newcastle am Montagabend. Mit dieser Ausbeute sprangen die Londoner dann erstmals seit Dezember wieder auf einen Champions-League-Platz.
Die Top 4 der Premier League sind auch das große Ziel. Mit so großen Transferausgaben wie im vergangenen Sommer und einem so teuren Kader kann es sich der Verein nicht leisten, die Königsklasse zu verpassen.
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Unter dem Ex-PSG- und BVB-Coach spielt Chelsea nun nicht mehr nur ausrechenbar im 4-3-3. Die Systeme variieren. Zumeist schickt der Coach seine Spieler im 3-2-4-1 auf Feld, wobei aber vor allem die Aktuere in der Offensive viel rochieren.
Auch Thomas Werner hat seinen Spaß wiedergefunden. Der deutsche Nationalspieler muss nicht wie zuvor unter Frank Lampard auf den Flügel ausweichen, sondern hat auf der linken Zehner-Position einige Freiheiten.
So holte der ehemalige Leipziger zuletzt zwei Elfmeter raus und beendete am Montag seine 1000 Minuten andauernde Torflaute. Auf der Gegenseite stehen die Blues trotz eines hohen Pressings mit drei Innenverteidigern und zwei Sechsern sehr kompakt.
Das einzige Gegentor in der Ära Tuchel fiel nach einem Eigentor. Am Samstag fällt nur Tammy Abraham sicher aus. Die Einsätze von Thiago Silva und Kai Havertz sind noch ungewiss.