Manchester United Coach Ole Gunnar Solskjaer hat in seiner Amtszeit schon einige schwere Phasen durchgemacht. Aktuell bläst dem norwegischen Coach der Gegendwind wieder heftig ins Gesicht.
Das hat vor allem zwei Gründe: Mit der 2:3-Niederlage im letzten Champions League-Gruppenspiel in der Vorwoche bei RB Leipzig verpassten die Red Devils das Achtelfinal in der Königsklasse.
Nach einem 0:3-Rückstand hätten die Gäste am Ende nach einer leidenschaftlichen Aufholjagd fast doch noch den einen Punkt geholt, den man für die nächste Runde gebraucht hätte.
Die Hypothek der drei Gegentreffer war am Ende aber dann doch zu hoch. Was das Standing von Solskjaer nicht gerade verbessert ist die Tatsache, dass der Coach wieder einmal großen Anteil an der Pleite hatte.
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In so einem wichtigen Spiel schickte er seine Mannschaft mit einer ungewohnten Abwehrformation aufs Feld. Daraus ergaben sich Ungereimtheiten und individuelle Patzer, die Leipzig eiskalt ausnutzte.
Der zweite Grund für die Kritik an dem Coach ist die Heimbilanz in der Premier League. Im altehrwürdigen Old Trafford konnten die Red Devils bisher nur eines von sechs Heimspielen gewinnen.
Gut läuft es für Man U nur auswärts in der Liga. Hier ist man saisonübergreifend seit 12 Gastspielen ohne Niederlage. Die vergangenen neun Partien in der Fremde konnten alle gewonnen werden.
Gewinnt man auch bei den Blades, wäre man erst die vierte Mannschaft in der ersten englischen Liga, die zehn Auswärtspartien in Serie gewinnen konnte. Coach Solskjaer kann personell aus dem Vollen schöpfen. Nur der Einsatz von Edinson Cavani steht noch auf der Kippe.