Eigentlich hatte Interimscoach Nasser Larguet seine Sache lange gutgemacht. Der Leiter des Nachwuchszentrums hatte die Mannschaft von Olympique Marseille nach dem 21. Spieltag und der 1:3-Pleite in Monaco übernommen.
Zuvor hatte Trainer Andre Villa-Boas, der den Verein in der vergangenen Saison gleich in seinem ersten Jahr zur Vize-Meisterschaft geführt hatte, nach Unstimmigkeiten mit der Vereinsführung seinen Rücktritt erklärt.
In den ersten sieben Partien unter Larguet hatten „Les Phoceens“ nur eine Niederlage kassiert, daheim gegen Paris St. Germain. OM war fünf Spiele lang ohne Niederlage geblieben.
Dann verlor Marseille in der vergangenen Woche bei Tabellenführer Lille mit 0:2. Hier hatten die Gäste bis zur 90. Minute ein 0:0 gehalten, kassierten dann aber doch noch zwei späte Gegentreffer.
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Das letzte Spiel von Interimscoach Larguet am Sonntag endete dann extrem unrühmlich. Olympique schied im Pokal-Sechzehntelfinale mit 1:2 beim Viertligisten Perpignan Canet aus.
Der Pokal ist einfach nicht der Wettbewerb der „Olympiens“. In den letzten 14 Jahren überstand der Verein nur ein einziges Mal das Viertelfinale. Somit wartet viel Arbeit auf den neuen Trainer.
Sampaoli konnte seine neuen Spieler erst am Montag kennen lernen. Das erste Training findet am Dienstag statt. Dann wird der neue Übungsleiter auch offiziell vorgestellt.
Pape Gueye und Jordan Amavi fallen am Mittwoch sicher aus. Bei Thauvin und Rongier ist ein Einsatz noch unsicher. Neuzugang Ntcham darf noch nicht mitspielen, da er zu dem Zeitpunkt, als das Spiel ursprünglich stattfinden sollte, noch nicht bei OM unter Vertrag stand.