Mit vier Meisterschaften aus den letzten sechs Spielzeiten ist der Club Brügge die dominante Mannschaft in Belgien. Mit 17 Ligatiteln haben die „Blauw-Zwart“ aber noch viel Rückstand auf Rekordsieger Anderlecht (34).
Nach der regulären Saison sah alles nach einer souveränen und ungefährdeten Meisterschaft des Clubs aus. Der Verein aus Brügge hatte bereits 16 Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz.
In den Play-offs kam aber doch noch einmal Spannung auf. Zunächst wurden die Punkte wie gewohnt halbiert. Schon zuvor hatten Leistungsträger wie Noa Lang oder Hans Vanaken sowie Chefcoach Philippe Clement in Quarantäne gemusst.
Somit rutschte der FCB in eine kleine Krise. Am Ende konnte Brügge am vorletzten Spieltag aber trotzdem die Titelverteidigung klarmachen, wenn auch der KRC Genk in der Abschlusstabelle punktemäßig aufgeschlossen hatte.
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Einen großen Anteil an der Meisterschaft hatte auch Stürmer Bas Dost. Der Niederländer war im Januar aus Frankfurt gekommen und kam auf acht Treffer sowie zwei Torvorlagen.
Bester Spieler war aber sein Landsmann Noa Lang, der 16 Tore und neun Assists beisteuerte. Auf Dauer wird der Linksaußen, der nach seiner Leihe nun für 6 Mio. Euro fest von Ajax übernommen wurde, wohl nicht zu halten sein.
Verkraften musste man den Abgang von Innenverteidiger Odilon Kossounou für 23 Mio. Euro zu Bayer Leverkusen. Auch der Coach weckt Begehrlichkeiten, will seinen Herzensklub jedoch nur für etwas ganz Besonderes verlassen.
Nach einer ordentlichen Vorbereitung mit vier Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen holte Brügge am vergangenen Wochenende mit dem 3:2 gegen den KRC Genk im Supercup den ersten Titel der neuen Saison.