„Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Diese Motto gilt in dieser Saison für den FC Schalke 04. Obwohl die Männer aus Gelsenkirchen einen Negativrekord nach dem anderen knacken, kann man natürlich noch die Klasse halten.
Dafür müsste aber so langsam mal die Trendwende eingeleitet werden. Diese ist allerdings nicht in Sicht. Auch nicht unter dem neuen Trainer Christian Gross. So spielte Schalke am Samstag in Bremen eine gute erste Halbzeit und ging mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause.
Im zweiten Durchgang wurde aus Mut aber plötzlich Angst. Am Ende mussten die Knappen froh sein, dass man mit dem 1:1 wenigstens noch einen Punkt aus dem Weserstadion mitgenommen hatte.
Rückkehrer Klaas Jan Huntelaar meinte, dass der eine Punkt immerhin ein kleiner Erfolg gewesen sei, auf dem man aufbauen müsse. Doch tabellarisch macht S04 so keine Fortschritte.
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Bisher hat der Verein im aktuellen Transferfenster mit Sead Kolasinac, William und Klaas Jan Huntelaar drei neue Spieler geholt. Diese konnten aber gegen Werder keine Impulse setzen.
Nun soll noch ein vierter Spieler kommen, der in der Offensive für mehr Tempo sorgen soll. Für Sportvorstand Jochen Schneider habe der neue Coach die Mannschaft „in gewisser Weise stabilisiert“.
Immerhin gab es am 15. Spieltag mit dem 4:0 zu Hause gegen Hoffenheim den ersten Sieg nach 30 Spielen. Doch seitdem kam nur noch ein Punkt dazu. Vor allem auswärts dauert die Sieglos-Serie schon 20 Spiele an.
Das ist ein weiterer Negativ-Vereinsrekord. In Wolfsburg müssen die Gäste auf die verletzten Ludewig, Sané, Paciencia und Skrzybski verzichten.