Am Mittwochabend stand nach exakt 78 Tagen für RB Leipzig die Neuauflage des kürzlichen Halbfinales in der Champions League gegen Paris St. Germain auf dem Programm. Die Voraussetzungen waren aber alles andere als günstig.
Hatten die Bullen doch in den vergangenen zwei Pflichtspielen gegen Manchester United und gegen Mönchengladbach die ersten Niederlagen der Saison 2020/21 kassiert.
Und auch gegen den französischen Meister ging es nicht gut los. Schon nach wenigen Minuten lagen die Gäste in Führung. Nachdem Gulasci einen Strafstoß von di Maria parierte und somit das 0:2 verhinderte, wendete sich dann jedoch das Blatt.
Nach einem Elfmeter für die Hausherren und einer Ampelkarte gegen PSG-Mittelfeldmann Gueye ging am Ende ein 2:1-Sieg für die Elf von Coach Julian Nagelsmann in die Wertung.
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Dank der überraschenden 1:2-Niederlage der Red Devils bei Basaksehir liegen die Sachsen nun in der CL-Gruppe H wieder bestens im Rennen. Sogar der Gruppensieg aus eigener Kraft ist noch möglich.
Wie bei den Liga-Siegen gegen die Hertha und gegen Augsburg, ließ der RB-Coach erneut mit Dreierkette und im Angriff ohne gelernte Stürmer spielen. Nun muss sich RB wieder auf die Liga konzentrieren.
Hier sind die Sachsen wenig effizient. Obwohl man ligaweit die meisten Torschüsse abgibt, hat Leipzig nur halb so viele Tore auf dem Konto (12) wie die Bayern (24).
Die Niederlage bei den Fohlen war die erste Auswärts-Pleite in der Liga seit dem 0:2 am 25. Januar in Frankfurt. Gegen Freiburg fehlen die verletzten Klostermann und Laimer. Adams kann wieder eingesetzt werden, Halstenberg ist fraglich.