In der vergangenen Woche musste Eintracht Frankfurt einige weniger gute Nachrichten hinnehmen. Zuerst wurde vermeldet, dass die Baumeister des aktuellen Erfolges, Trainer Adi Hütter und Sportdirektor Fredi Bobic, beide im Sommer den Verein verlassen werden.
Dann kassierte die Mannschaft am Samstag nach fünf Spielen in Serie ohne Niederlage eine bittere 0:4-Pleite in Gladbach. Gegen die Fohlen fand die Eintracht zu keiner Zeit zu ihrem Spiel.
Gegen konzentrierte und gut organsierte Hausherren wurden die Frankfurter ihrer Stärken im Umschaltspiel beraubt. Hinzu kamen Patzer bei Standards, kaum Tempo und wenig Zugriff in den Zweikämpfen.
So war die Niederlage auch in der Höhe hochverdient. Im Endspurt der Saison steht nun die Frage im Raum, wohin die Reise in den letzten Tagen in der Ära Hütter/Bobic führt?
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Reicht es wirklich für die Königsklasse? Oder wird es wieder „nur“ die Europa League? Viele Spieler äußerten ihre große Enttäuschung über den Wechsel des Coaches.
Inwieweit diese Nachricht die Leistung negativ beeinflusste, bleibt aber im hypothetischen Bereich. Auch der Gegner von Samstag hatte nach der Bekanntgabe des Wechsels von Trainer Marco Rose nach Dortmund eine lange Durststrecke hinnehmen müssen.
Zahlreiche Stimmen nach einer vorzeitigen Entlassung des Trainers waren damals laut geworden. Damit dies in Frankfurt nicht einen ähnlichen Gang nimmt, muss die SGE am Dienstag gegen Augsburg ein anderes Gesicht zeigen.
Hier müssen die Hausherren ohne die verletzten Hinteregger, Toure und Ache auskommen. Womöglich wird Hütter eine der beiden Spitzen zugunsten eines zweiten Zehners in Person von Amin Younes opfern.