Wohin geht die Reise für die Düsseldorfer Fortuna in dieser Saison? Diese Frage stellt sich man sich in der Rhein-Metropole schon die ganze Saison lang. Immer wieder sieht es so aus, als hätte F95 nichts mehr mit dem Aufstiegsrennen zu tun.
Der Absteiger zeigt Defizite in allen Mannschaftsteilen. In der Hintermannschaft gibt es zahlreiche Abstimmungsprobleme, im Mittelfeld fehlen die Ideen und der Angriff ist zu harmlos sowie zu leicht auszurechnen.
Das Spiel ist zu statisch und auf dem Platz fehlen die Führungsfiguren. Eine Weiterentwicklung sowie eine Handschrift des Trainers sind nicht zu erkennen. Der Vertrag mit Coach Uwe Rösler läuft sowieso Ende Juni aus.
Gegen Top Teams konnten die Düsseldorfer noch keinen Sieg, der womöglich eine gewisse Aufbruchsstimmung erzeugt hätte, feiern. Doch dann gibt es wieder Spiele wie das verdiente 3:1 gegen Nürnberg am vergangenen Sonntag.
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Hier zeigten sich die Rheinländer vor allem in der zweiten Hälfte aktiver und vor dem gegnerischen Tor eiskalt. Hoffnung machen Spieler wie Kristoffer Peterson, Dawid Kownacki, Brandon Borrello und Jakub Piotrowski.
Die vier Profis kamen zuletzt oft von der Bank und brachten dabei viel Schwung ins Spiel von F95. Zudem scheint sich das zuletzt intensive Standardtraining immer mehr auszuzahlen.
Gelingt in Sandhausen der zweite Dreier in Folge, könnte die Fortuna wieder ein gewichtiges Wörtchen im Kampf um die Aufstiegsplätze mitreden. Hier fallen aber Appelkamp, Pledl und Iyoha sicher aus.
Ob es bei Felix Klaus ausreicht, ist noch unklar. So hat der Coach vor allem auf den Flügeln wenig Auswahl. Kelvin Ofori, der zuletzt auf eigenen Wunsch in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammelte, könnte wieder in den Profikader zurückkehren.