Nach zwei Pflichtspiel-Niederlagen, dem 1:2 in der Liga gegen den KSC und dem 0:4 im Pokal bei RB Leipzig, hat der VfL Bochum mit dem knappen 2:1-Sieg beim VfL Osnabrück am vergangenen Samstag seine kleine Mini-Krise beendet.
An der Bremer Brücke war der Revierklub auf einem schweren Platz auf einen guten Gegner getroffen. Trotzdem lagen die Gäste schon zur Pause mit 2:0 vorne. Im zweiten Durchgang ließen Kraft und Konzentration aber spürbar nach.
Die Gäste verloren ihre spielerische Linie und auch zu viele Zweikämpfe. Dominanz und Souveränität waren auf einmal weg. Dass man trotzdem den Sieg mit nach Hause nahm, lag für Trainer Thomas Reis am absoluten Erfolgswillen seiner Mannschaft.
Der Coach freute sich auch, dass man mal wieder in Führung gegangen sei. In den vier Partien zuvor musste Bochum jeweils einem Rückstand hinterherlaufen. Nach vier Pflichtspielen in nur zehn Tagen hatte Reis der Mannschaft nun etwas frei gegeben.
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Die Spieler müssten dringen den Akku aufladen und etwas Kraft tanken. Im DFB-Pokal hatte Reis sechs Spieler aus der zweiten Reihe aufgestellt. Das Ergebnis war am Ende ein hoffnungslos unterlegener VfL.
Nun geht es gegen Braunschweig gegen die man noch eine Rechnung offen hat. Trotz einer früher Führung und einer halbstündigen Überzahl kassierten die Bochumer im Hinspiel eine ihrer wenigen Niederlagen.
Doch Trainer Reis ist sich sicher, dass sich die Mannschaft seither weiterentwickelt und dazugelernt hat. Die Marschroute gegen die Löwen lautet: Über Struktur, Spielstärke und Dynamik die Vorteile ausspielen.
Die Tatsache, dass man in dem Spiel klarer Favorit sei, solle die Spieler aber nicht interessieren. Die Hausherren müssen dabei nur auf den verletzten Lampropoulos verzichten.