Mit der Teilnahme an der EM 2016 hatte die albanische Fußball-Nationalmannschaft den größten Erfolg ihrer Geschichte erzielt. Damals hatten sich die Rot-Schwarzen den zweiten Platz in der Quali-Gruppe hinter Portugal gesichert.
Nationen wie Dänemark und Serbien hatte man hinter sich lassen können. In diesem Zeitraum gelang zudem noch ein 1:0-Sieg in einem Testspiel gegen die französische Auswahl.
So kletterten die Adler bis auf Rang 22 der Weltrangliste. Bei der EM 2016 war aber nach zwei Niederlagen gegen Frankreich und die Schweiz sowie einem Sieg gegen Rumänien nach der Gruppenphase wieder Endstation.
Die Weltmeisterschaft 2018 verpassten die Männer vom Balkan dann in einer schweren Gruppe mit Spanien und Italien. Auch die EM 2021 wurde verfehlt. In der Gruppe H konnte man nur Andorra und Moldawien hinter sich lassen.
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Besser lief es dann wieder in der jüngsten Nations League. Hier sicherten sich die „Shqiponjat“ den Gruppensieg vor Weißrussland, Litauen und Kasachstan und stiegen damit in die Liga B auf.
Zum Start in die WM-Quali mussten die Männer von Coach Edoardo Reja am Donnerstagabend beim Fußball-Zwerg Andorra ran. Spieler wie Hysaj (SSC Neapel), Djimsiti (Atalanta), Kumbulla (AS Rom) oder Gjasula (HSV) standen in der Startelf.
Trotzdem taten sich die Gäste ungemein schwer. Trotz 14:2 Torschüssen und 67 Prozent Ballbesitz reichte es nur zum knappen 1:0-Sieg. Die Offensive ist auch etwas die Problemzone der „Kuq e Zinjtë“.
Während man in der Abwehr und im Mittelfeld Spieler von europäischen Top-Vereinen zur Verfügung hat, spielen die Offensivkräfte nur bei durchschnittlichen Klubs.