WM 2014 Gruppe E – Spiele, Wetten & Quoten der Fussball WM 2014

Aktualisiert Apr 5

Martin Huber

Von Martin Huber

Sport & Sportwetten-Experte

Übersicht der Wettquoten aller Spiele der Gruppe E bei der Fussball Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien:

Datum Anstoß Spiel Bestquote Tipp 1 Bestquote Tipp 0 Bestquote Tipp 2 Res
15. Juni 18:00 Schweiz – Ecuador 2,50 Bet365 3,25 Bwin 3,30 Bet365 2:1
15. Juni 21:00 Frankreich – Honduras 1,34 Betsafe 5,20 Interwetten 13,0 Bet365 3:0
20. Juni 21:00 Schweiz – Frankreich 5,00 Bet365 3,75 Bet365 1,85 Interwetten 2:5
20. Juni 24:00 Honduras – Ecuador 5,75 Bet365 4,00 Mybet 1,66 Betsafe 1:2
25. Juni 22:00 Honduras – Schweiz 8,25 ComeOn 4,80 Interwetten 1,47 Betsafe 0:3
25. Juni 22:00 Ecuador – Frankreich 5,35 ComeOn 4,10 Tipico 1,80 Interwetten 0:0

Die Schweiz scheint das Losglück derzeit gepachtet zu haben: Bekamen es die Eidgenossen bereits in der europäischen WM-Qualifikation lediglich mit durchwegs überschaubaren Kalibern à la Island, Norwegen und Slowenien zu tun, wird sich Ottmar Hitzfeld nun auch bezüglich des Einzugs in das weltmeisterliche Achtelfinale nicht über Gebühr sorgen müssen. Zwar scheinen vielerorts Zweifel zu bestehen, ob es gegen die jüngst vom Totenbett auferstandenen Franzosen zum Sieg in der Gruppe E reicht; die weitere Konkurrenz aus Ecuador und Honduras sollte zumindest den Aufstieg der Alpenrepublik jedoch kaum gefährden können.

Schweiz wird Gruppensieger beste Quote 3,00 bei
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Allerdings braucht man gar nicht lange zurückzublicken, um sich die Tücken der so genannten „Kleinen“ vor Augen zu führten: So war es eben jenen „Catrachos“ aus Honduras geschuldet, dass die WM in Südafrika für die Schweiz bereits nach der Vorrunde zu Ende ging.

Nach dem sensationellen Auftaktsieg gegen Spanien war den Mitteleuropäern in den folgenden 180 Minuten kein weiterer Turnier-Treffer mehr vergönnt; das enttäuschende torlose Unentschieden gegen die Zentralamerikaner hatte dann am dritten Spieltag das unnötige Ausscheiden der „Nati“ besiegelt.

Doch auch wenn Honduras am Kap zu einem unvermuteten Stolperstein geriet, fällt es einigermaßen schwer, aus der Mannschaft von Luis Fernando Suárez einen gefährlichen Angstgegner zu konstruieren – immerhin hatte das Team zumindest vor vier Jahren bei seinen drei jeweils torlosen Auftritten jeglichen Siegeswillen vermissen lassen. In einer zugegebenermaßen ziemlich anspruchsvollen Gruppe war der Außenseiter ausschließlich darauf bedacht, nicht zum Kanonenfutter degradiert zu werden: Das finale Torverhältnis von 0:3 lässt erkennen, dass wenigstens dieser moralische Erfolg gelang.

Die besten Wettquoten für den Gruppensieg (Stand 24.6.2014, nach dem 2. Spieltag )

Interwetten Bet365 Tipico ComeOn Mybet Betsafe Bwin
Frankreich
Schweiz
Ecuador
Honduras

Im kommenden Sommer wird sich Honduras nun fraglos erneut davor hüten, etwas ambitioniertere Ziele auszurufen: Während nämlich bereits die europäische Konkurrenz außer Reichweite erscheint, dürfte sich mit Ecuador auch der dritte Gegner im Bunde als eine Nummer zu groß erweisen. Die Südamerikaner hatten sich zuletzt schließlich schon bei der Endrunde in Deutschland überraschend in den Vordergrund gespielt:

Nach den Siegen über Polen und Costa Rica stand der Einzug ins Achtelfinale früh genug fest, um dann im finalen Spiel den deutschen Gastgebern gönnerhaft den Gruppensieg überlassen zu können.

Trotz dieses Achtungserfolges haben die Wettfreunde aber keinen Zweifel daran, dass Ecuador der südamerikanische WM-Teilnehmer mit den geringsten Ambitionen ist – nicht von ungefähr brachte die Elf von Reinaldo Rueda gegen das erst auf den letzten Metern in Fahrt kommende Uruguay lediglich einen hauchdünnen Vorsprung glücklich ins Ziel. Während allen anderen CONMEBOL-Teams fraglos der Sprung in die K.-o.-Runde zugetraut werden kann, ist nicht zu erkennen, wie Ecuador die europäische Konkurrenz in den Griff bekommen will: Demzufolge steht der Schweiz und Frankreich somit ein einsamer Zweikampf um den Gruppensieg bevor.

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Vor diesem stellen die Wettfreunde mit einigem Erstaunen fest, dass die „Grande Nation“ geradezu über Nacht enormes Vertrauen zurückgewonnen hat; wurde dem Team von Didier Deschamps nach dem Playoff-Hinspiel in Kiew (auch von uns) bereits das sichere Ausscheiden prophezeit, können sich Ribery & Co laut der Quotierungen der Wettanbieter plötzlich sogar bester Aussichten auf den Gruppensieg erfreuen. Dabei gerät jedoch ein wenig in Vergessenheit, dass die Equipe Tricolore zumindest nach der offiziellen Weltrangliste den schwächsten europäischen Endrunden-Teilnehmer stellt – und dass die letzten großen Bewährungsproben für die Franzosen stets ein überstürztes Ende fanden.

Vor vier Jahren war der damalige Vize-Weltmeister mit nur einem Punktgewinn bereits in der Vorrunde gescheitert, bei der anschließenden Europameisterschaft war dann immerhin erst nach der ersten K.-o.-Runde Schluss: Ganz offensichtlich stellte sich zuletzt bei allen wichtigen Turnieren heraus, dass die Nationalelf seit dem Karriereende von Zidane weder sportlich noch „moralisch“ auf einen grünen Zweig gekommen ist.

Werden nun große Hoffnungen auf den gereiften Franck Ribery gesetzt, so wird nach unserer Überzeugung der Bock zum Gärtner gemacht – selbst wenn sich natürlich sogar ein einstiger Streithammel durch jahrelange „Schleifarbeiten“ beim FC Bayern irgendwann zu einem ehrbaren Führungsspieler wandeln kann, trauen wir es dem amtierenden Fußballer Europas doch auch weiterhin nicht so recht zu, seine individuellen Fähigkeiten über viele Wochen ganz in den Dienst der guten Sache zu stellen.

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Da die Leistungen der Franzosen jedoch mehr denn je von den Stimmungen ihres Ausnahmekönners abhängig sind, bereitet es den Wettfreunden einige Bauchschmerzen, dem Team einen komplikationslosen Durchmarsch in der Vorrunde zuzutrauen – immerhin sind in der wohl schwierigsten Mannschaft Europas auch ein paar Spieler aus der zweiten Reihe stets für einen unerwarteten Querschuss gut. Obendrein ist davon auszugehen, dass der Schweizer Rivale die vermeintlich einfache Gruppe mit deutlich mehr Demut in Angriff nimmt; und selbst im direkten Vergleich mit den Franzosen schätzen wir die „Nati“ nicht zwangsläufig als schlechter ein.

Immerhin kann Ottmar Hitzfeld auf zahlreiche hochtalentierte Talente bauen, die nicht zuletzt auch durch ihre Tätigkeit in europäischen Top-Vereinen schon über einen beachtlichen Erfahrungsschatz verfügen. Die ausgezeichneten Anlagen müssen dann im Zusammenspiel mit der größeren Disziplin den Ausschlag geben, dass man bei den Wettfreunden auf den Gruppensieg der ohnehin aus dem besten Lostopf startenden Eidgenossen vertraut.

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