Nach vielen sportlich schwachen und finanziell existenzgefährdenden Jahren geht es für den FSV Frankfurt in dieser Saison endlich wieder bergauf. Im Januar stand der FSV nach fünf Dreiern in Serie sogar an der Tabellespitze.
Dann wurde der gute Lauf durch eine fünfwöchige Pause aufgrund zahlreicher Virus-Infektionen unterbrochen. Aber auch diese lange Zwangspause steckte der ehemalige Zweitligist gut weg.
Mit der 0:2-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart II Anfang März ging zwar eine Serie von zehn Spielen ohne Niederlage zu Ende. Doch seitdem holte der FSV wieder sieben Punkte aus den letzten drei Spielen.
Gegen den Tabellenzweiten TSV Steinbach Haiger reichte es hier nur zum 1:1. Aber die Frankfurter waren eigentlich die bessere Mannschaft gewesen und hätten den Sieg verdient gehabt.
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Dabei müssen die Männer von Trainer Thomas Brendel, der auch gleichzeitig Sportlicher Leiter im Verein ist, ein wahres Mammutprogramm mit zahlreichen Englischen Wochen in Folge absolvieren, um alle ausgefallenen Spiele nachzuholen.
Am Samstag siegten die Männer aus dem Stadtteil Bornheim daheim mit 1:0 gegen die Stadtallendorfer Eintracht. Die Gäste hatten aber mit extremen Personalproblemen zu kämpfen und konnten nur zehn Feldspieler und zwei Torhüter aufbieten.
Beim FSV hat man mit geringen finanziellen Mitteln einen spielstarken Kader zusammengestellt. Die Neuzugänge haben prächtig eingeschlagen, die Eigengewächse entwickeln sich bestens.
Der Coach konnte aus einer zusammengewürfelten Truppe ein echtes Team mit guter Fitness formen. In Bestbesetzung kann der FSV allerdings immer noch nicht antreten. Alieu Sawaneh und Robin Williams kämpfen weiterhin mit den Nachwirkungen der Virus-Erkrankung.