Aufsteiger VfB Lübeck ist nach sieben Spieltagen immer noch nicht in der 3. Liga angekommen. Was zunächst nur nach einem holprigen Saisonstart aussah, ist inzwischen zu einer Krise geworden.
Die einzigen zwei Punkte holte der VfB zu Hause: gegen Saarbrücken am ersten Spieltag und gegen Duisburg in der dritten Runde. Am vergangenen Samstag waren die Norddeutschen zu Hause gegen Halle sogar früh mit 1:0 in Führung gegangen.
Doch dann verspielte Lübeck den Vorsprung und stand nach einem 2:3 schon zum fünften Mal in dieser Saison am Ende mit komplett leeren Händen da. Der Aufsteiger verteidigte naiv und ließ dem HFC immer mehr Räume.
Auch Coach Rolf Landerl beklagte, dass seine Mannschaft nicht clever genug gewesen sei und aus der Euphorie der Führung heraus die Absicherung vergessen habe.
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Nun wird in Lübeck der Druck immer größer. Der Ton wird rauher. Die Grün-Weißen müssen aufpassen, dass sie nicht schon früh in der Saison den Anschluss ans rettende Ufer verpassen.
Verantwortliche und Spieler sind aber sicher, dass der Kader genug Qualität für den Klassenerhalt habe. Man müsse die Nerven behalten und müsse als Mannschaft auch weiter zusammenhalten.
Nur mit harter Arbeit kann der Umschwung gelingen. Doch gerade auswärts tat sich der Liga-Neuling bisher schwer. Hoffnung macht Martin Röser. Der ehemalige Spieler des KSC traf beim 3:4 gegen Türkgücü und erzielte auch die Führung gegen Halle.
Mit seiner Erfahrung ist er beim VfB ganz wichtig. Gegen Köln fehlen die verletzten Grupe, Kircher, Rüdiger, Ramaj und Shalom. Malone fehlt rotgesperrt.