Nach dem 12. Spieltag sah die Lage für den SV Meppen nicht wirklich besonders gut aus. Die Emsländer hatten nicht nur durch zahlreiche Virus-Infektionen und eine lange Zwangspause ein großes Handicap hinnehmen müssen.
Zudem standen die Männer von Coach Torsten Frings auch mit nur zwei Siegen bei sieben Niederlagen abgeschlagen auf dem letzten Platz der Tabelle. Doch die Zeit der Quarantäne scheint dem Team auch nicht nur geschadet zu haben.
Laut Defensivmann Hassan Amin habe diese Zeit die Mannschaft noch weiter zusammengeschweißt. Das zeigen die sieben Punkte aus den letzten drei Partien. Zu Hause gab es Siege gegen Ingolstadt und Mannheim.
Zudem holte man ein 0:0 im Kellerduell in Magdeburg. Mit dieser Ausbeute haben die Emsländer die Abstiegsränge vorerst verlassen. Zudem hat man noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand.
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Meppen verteidigt als Mannschaft sehr kompakt. Mit viel Einsatz ist die Frings-Elf somit ein unangenehmer Gegner. Allerdings hat der SVM weiter Probleme in der Offensive.
Schon im Nachholspiel am Dienstag gegen den Waldhof gingen die Offensiv-Spieler erneut verschwenderisch mit den Torchancen um. Stattdessen trafen aber die Profis aus der Defensive.
Die Defensive steht dafür gut und kassierte in vier Spielen seit der Zwangspause nur einen Gegentreffer. In Rostock fehlen die verletzten Harsman, Plogmann, Evseev und Leugers.
Kurzfristig kommt nach einer Verletzung im Spiel gegen Mannheim auch noch Steffen Puttkammer dazu, der sich einen Außenbandriss im rechten Knie zuzog. Frings, der in den letzten Spielen kaum wechselte, wird am Sonntag ein paar frische Kräfte bringen müssen.