Der SV Meppen hat bisher wahrlich keine einfache Saison hinter sich. Erst gab es im Kader ein großes Kommen und Gehen. Dann musste sich mit Torsten Frings ein neuer Cheftrainer im Emsland zurechtfinden.
Zudem musste die Mannschaft nach zahlreichen Virusinfektionen gute dreieinhalb Wochen mit dem Spielbetrieb aussetzen. Seit dieser Zeit hat der Verein erst drei Partien absolviert.
Mit dem 0:0 im umkämpften Kellerduell am Freitagabend in Magdeburg holte Meppen den vierten Punkt in diesen drei Spielen. Trainer Frings war trotzdem nicht wirklich zufrieden.
In puncto Leidenschaft und Einsatz konnte er seiner Mannschaft nichts vorwerfen. In der Defensive hatten die Gäste zudem kaum etwa zugelassen. Doch im Abschluss fehlte die Konsequenz. Konter wurden nicht genau genug ausgespielt.
3. Liga Quoten
So blieben die Emsländer zum zweiten Mal in den letzten drei Spielen ohne einen eigenen Treffer. Die Abwehr zeigt sich aktuell immerhin recht stabil und kassierte in den jüngsten drei Partien nur ein Gegentor.
Das Team steht kompakt, jeder kämpft für jeden. Es scheint so, als hätte die Quarantänezeit die Mannschaft noch enger zusammengeschweißt und einen anderen Kampfeswillen entfacht.
Zudem hat die Mannschaft von Coach Frings erstmals in dieser Saison zwei Spiele in Serie nicht verloren. Trotzdem bleibt der SVM das Schlusslicht der Liga, mit drei Punkten Rückstand aufs rettende Ufer.
Schon mit einem Punkt im Nachholspiel zu Hause gegen Mannheim könnte Meppen aber die Rote Laterne abgeben. Dabei müssen die Hausherren am Dienstagabend auf die verletzten Harsman, Plogmann, Amin, Evseev und Leugers verzichten.