Der SV Waldhof Mannheim war mit 15 Punkten aus den ersten sieben Spielen die Mannschaft des noch jungen Jahres 2021 gewesen. Kein Verein der 3. Liga hatte in diesem Zeitraum mehr Zähler geholt.
Auch in der Rüskrundentabelle waren die Kurpfälzer ganz oben gestanden. Die deutlich stabilere Defensive hatte dafür gesorgt, dass das Team von Coach Patrick Glöckner in den jüngsten sechs Partien nur zwei Gegentreffer kassierte.
Hier waren vor allem Kapitän Marcel Seegert und Marco Schuster im defensiven Mittelfeld Leistungsträger. Zudem konnte man die individuellen Fehler abstellen. Auch der Trainer hatte bemerkt, dass die Spieler gereift und gewachsen waren.
Diesen Trend wollte der SVW natürlich am Samstag im Südwest-Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern fortsetzen. Die Pfälzer, die mit neuem Coach in die Quadrantenstadt gereist waren, kauften mit ihrer Aggressivität den Hausherren aber den Schneid ab.
3. Liga Quoten
Schon nach 20 Minuten lag der FCK mit 2:0 vorne und gab diesen Vorsprung nicht mehr her. Somit kassierte der Waldhof die erste Niederlage in diesem Jahr und blieb erstmals in dieser Saison in einem Heimspiel ohne eigenen Treffer.
Obwohl die Pleite sehr wehtat, blickten die Mannheimer schnell wieder nach vorne. Man sei viel zu stabil, als dass man sich davon aus der Bahn werfen lasse. Gegen Wehen Wiesbaden soll der positive Trend des neuen Jahres fortgesetzt werden.
Die Vorbereitung aufs nächste Derby gestaltete sich allerdings schwierig. Die Plätze an der Trainingsanlage am Alsenweg waren nach dem Wintereinbruch nicht bespielbar.
Dank Rasenheizung im Carl-Benz-Stadion besteht aber Hoffnung, dass die Partie ausgetragen werden kann. Dabei werden die verletzten Diring, Ferati, Ünlücifci und Donkor fehlen.