Nach dem 2:1-Sieg in Meppen am vorletzten Spieltag stand der SC Verl zumindest bis Sonntag auf der Pole Position der 3. Liga. Für den Trainer Guerino Capretti war diese Platzierung aber nicht mehr als eine „nette Momentaufnahme“.
Mit der Verletzung von Innenverteidiger Yannick Langesberg, der voraussichtlich für den Rest des Jahres ausfällt, hatte der Aufsteiger diesen Sieg auch recht teuer bezahlt.
Der tolle Start des SCV in die neue Saison sollte dann auch am vergangenen Wochenende vorerst gestoppt werden. In einem turbulenten Spiel kassierte Verl mit einem 2:3 zu Hause gegen Rostock die erste Pleite.
Dabei hatten die Hausherren das Spiel in der ersten halben Stunde klar bestimmt. Mit einer umstrittenen Elfmeterentscheidung zum 0:1 kippte die Partie dann allerdings.
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Innerhalb weniger Minuten lag Hansa mit 3:1 vorne. Doch im zweiten Durchgang konnte der Aufsteiger auch in Überzahl nicht mehr als den Anschlusstreffer erzielen.
Der Coach fand die erste Saisonpleite am Ende „enttäuschend, unnötig und vor allem vermeidbar“. Vor den Gegentoren habe man sich zu viele Fehler geleistet, die einfach nicht passieren dürften.
Gegen einen Gegner, der einfach abgezockter war, musste man Lehrgeld bezahlen. Doch daraus werde die Mannschaft lernen und sich nicht unterkriegen lassen. Der SC will weiter an seinem mutigen und ansehnlichen Fußball festhalten.
Gegen Ingolstadt fehlen die verletzten Choroba, Lach, Langesberg und Hecker. Eine neue Verstärkung ist dagegen Stürmer Berkan Taz, der von Union Berlin gekommen war und schon gegen Rostock sein Debüt feierte.