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Wer ist Hoffenheim-Trainer Sebastian Hoeneß – und was erreicht er mit der TSG?

Aktualisiert Okt 25

Thomas Haider

By Thomas

Sportwetten-Experte

sebastian hoeneß
Bild: Sebastian Hoeneß führte die zweite Mannschaft von Bayern München zum Meistertitel in der 3. Liga. Wie erfolgreich wird er in der Bundesliga mit TSG Hoffenheim? (© imago images / Sven Simon)

 

Sebastian Hoeneß: Meister im ersten Profi-Jahr & Schüler bei Guardiola

 

„Ich weiß, dass der Druck bei mir erstmal größer ist als vielleicht bei anderen Trainern.“

Sebastian Hoeneß ist sich der Last seines Namens bewusst. Der Vater des 38-Jährigen ist der frühere Bayern-Profi und spätere Fußball-Manager Dieter Hoeneß, sein Onkel ist Bayern Münchens langjähriger Herrscher Uli Hoeneß.

Das hat ihn aber bislang auch nicht abgehalten seinen eigenen Weg im deutschen Fußball zu gehen – und dieser führte ihn blitzschnell in die Bundesliga.

Genau genommen zur TSG Hoffenheim. Und das nach nur einem Jahr als Profi-Trainer…

 

Was erreicht Sebastian Hoeneß mit Hoffenheim?
Bwin
501
Meister
Zum Anbieter
Bwin
6.00
Top-4
Zum Anbieter
Bwin
34.0
Abstieg
Zum Anbieter
Quoten Stand vom 29.7.2020, 9:00 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. 18+ | AGB gelten
 

Sebastian Hoeneß & Hoffenheim: Ein Wiedersehen

Aber wer ist dieser Sebastian Hoeneß, der im beschaulichen Kraichgau nun endgültig aus dem großen Schatten der prominenten Verwandtschaft treten will?

Und zwar genau dort, wo er als Spieler nur mäßig erfolgreich war.

Vor 14 Jahren wechselte Sebastian Hoeneß gemeinsam mit Sejad Salihovic von Hertha BSC II zur TSG Hoffenheim – damals ein aufstrebender Regionalligist.

In seiner nicht sonderlich auffälligen Spielerkarriere spielte er für die TSG in der Saison 2006/07 fünf Mal für die zweite Mannschaft in der Oberliga und drei Mal für die erste in der Regionalliga.

Während Salihovic mit der TSG bis in die Bundesliga aufstieg, verließ Hoeneß den Klub bereits ein Jahr später wieder und beendete 2010 im Alter von 28 Jahren seine aktive Karriere bei Hertha II.

 

Die Spieler-Karriere von Sebastian Hoeneß

1999–2006Hertha BSC II
2006–2007TSG Hoffenheim
2006–2007TSG Hoffenheim II
2007–2010Hertha BSC II

 

Anschließend wechselte er auf die Trainer-Bank.

Seine erste Station: Die A-Junioren von Hertha Zehlendorf in Berlin (2011 bis 2013). Nach einem Wechsl zum Nachwuchs von RB Leipzig (U17 und U19 von 2014 bis 2017) kam Hoeneß vor drei Jahren zur U19 des FC Bayern.

Dabei hätte er 2017 gar nicht bei den Bayern anfangen sollen.

Sein Onkel Uli, damals noch Bayern-Präsident war dagegen. Er hatte „die nachvollziehbare Sorge, dass meine Arbeit nicht objektiv betrachtet wird und immer etwas mitschwingt“, erinnert sich Sebastian Hoeneß.

Doch Bayern-Urgestein Hermann Gerland konnte den „Präsidenten-Onkel“ letztlich doch von den Trainer-Qualitäten seines Neffen überzeugen.

 

Sebastian Hoeneß: Seiner Trainer-Laufbahn

2011–2013 Hertha 03 Zehlendorf U19
2014–2016RB Leipzig U17
2016–2017RB Leipzig U19
2017–2019Bayern München U19
2019–2020Bayern München II
seit 2020TSG Hoffenheim

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Gelernt von Tuchel & Guardiola

Aus dem „Bullen-Stall“ hat er aber seine Fußball-Philisophie nach München mitgebracht: Offensiv, mutig, flexibel und immer aktiv. Zudem hospitierte er auch bei Trainer-Größen wie Pep Guardiola und Thomas Tuchel.

Mit diesen Tugenden und Erfahrungswerten schrieb er in diesem Frühjahr ein kleines Stück deutsche Fußball-Geschichte:

Mit Bayern München II gewann er im Juni den Meistertitel der 3. Liga – und das in seinem ersten Jahr im Profigeschäft und noch dazu mit einem Aufsteiger!

Mehr noch: Nie zuvor hatte eine zweite Mannschaft den Titel in der dritten Liga geholt!

Dabei verlief der Start mehr als schleppend. Bei seiner Beförderung als mäßig erfolgreicher U19-Trainer zu den Bayern Amateuren, die damals frisch in die 3. Liga aufgestiegen sind, war sogar von Vetternwirtschaft die Rede.

Und nach 16 Spieltagen waren die Bayern in der 3. Liga nicht auf Meisterkurs, sondern in Abstiegsgefahr.

Doch Sebastian Hoeneß lernte schnell, drehte in der zweiten Saisonhälfte an den richtigen Stellschrauben und durfte 18 Speiltage später über den Meistertitel jubeln – und über einen Wechsel in die Bundesliga.

Sebastian Hoeneß: Hoffenheim sieht ihn als „Wunschlösung“

Von Hoffenheim ist es wiederum eine ziemlich mutige Entscheidung, jemanden auf die Bank zu setzen, der bisher nur eine Profisaison als Trainer hinter sich hat. Aber im Kraichgau ist man von den Hoeneß’schen Trainer-Qualitäten überzeugt.

TSG-Manager Alexander Rosen bezeichnet Hoeneß als „Wunschlösung“. Seine Auffassung von Fußball passe hervorragend zur Philosophie und Strategie des Klubs.

Er habe bewiesen, dass er es versteht, „junge Spieler zu einer leistungsstarken Einheit zu formen. Dabei hat er einen offensiven Ansatz gewählt, der nicht nur attraktiv, sondern auch erfolgreich war.“

Die Abteilung Attacke – DAS Markenzeichen von Onkel Uli Hoeneß – gibt es von Sebastian Hoeneß nur auf dem grünen Rasen. Weggefährten beschreiben ihn als ruhig, bodenständig und keinesfalls aufbrausend.

Sebastian Hoeneß, der anfangs zögerte, das Hoffenheim-Angebot anzunehmen, blickt somit auch demütig, besonnen aber topmotiviert auf seine neue Aufgabe.

„Wir stehen vor einer herausfordernden Saison, die noch immer geprägt ist von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und in der in Liga, Pokal sowie Europa League komplexe Aufgaben auf uns warten“, sagte Hoeneß in einer Pressemitteilung der TSG.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir diese anspruchsvollen Themen gemeinsam erfolgreich meistern werden.“

Die Wettanbieter haben jedenfalls auch schon ihren Blick auf Sebastian Hoeneß und Hoffenheim gerichtet.

Denn ganz Fußball-Deutschland fragt sich natürlich, was der Trainer-Novize nach nur einem Profi-Jahr in der Bundesliga erreichen wird?

 

Bayern Transfergerüchte & Wetten

 

Das Hauptziel der TSG wird sein: International dabei sein. Sollte Sebastian Hoeneß dieses Ziel mit der Teilnahme an der Champions League erreichen, gäbe das dafür beim Wettanbieter-Riesen Bwin derzeit die Quote 6,00.

Sollte er gar das schier Unmögliche zustande bringen und gar Meister werden – und damit „seine“ Bayern vom Bundesliga-Thron stoßen – würde Bwin sogar das 501-fache (!) des Wetteinsatzes ausschütten.

Das heißt: Eine 1-Euro-Meisterwette auf Sebastian Hoeneß und Hoffenheim würde 501 Euro retour bringen.

Oder kommt vielleicht gar das böse Erwachen: Der Abstieg? Hoffenheim zählt nicht zu den Abstiegskandidaten und Bwin rechnet auch nicht damit wirklich, wie die Wettquoten von 34,0 zeigen.

 

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