Nachdem der TSV Hartberg in der vergangenen Saison die Meistergruppe knapp verpasst hat, wollen die Steierer in der kommenden regulären Saison unter die Top-6 kommen und damit auch den Klassenerhalt vorzeitig klarmachen.
Das könnte mitunter jedoch gar nicht so einfach werden: Lange Zeit war unklar, ob Erfolgs-Coach Markus Schopp sein Amt beim österreichischen Erstligisten weiter ausüben würde.
Erst Ende Juni herrschte Gewissheit: Der Trainer machte Gebrauch von seiner Ausstiegsklausel und wechselte zum Barnsley FC in die zweite englische Liga. Im ersten Jahr unter Trainer Schopp (2018/19) hatte der TSV den Klassenerhalt geschafft.
Im Jahr darauf führte der Coach den Verein sogar in die Meistergruppe und in den Europapokal. Das war der größte Erfolg der Klub-Geschichte. In der zweiten Runde der Europa League-Quali war in der Vorsaison gegen Piast Gliwice aber gleich wieder Endstation.
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Das Sagen an der Seitenlinie hat nun Kurt Russ, der in der vergangenen Saison unter Schopp als Co-Trainer gearbeitet hat. Dieser soll nun den erfolgreichen Weg seines Vorgängers fortsetzen.
Dabei muss er in Zukunft ohne die Stammspieler Rep, Flecker und Nimaga auskommen. In der Defensive hat der Verein mit Neuzugängen wie Sonnleitner, Stec, Kofler und Erhardt schon nachgelegt.
In der Offensive ist bisher aber noch nichts passiert. Grundsätzlich soll der große Kader, der zu Unruhe innerhalb der Mannschaft geführt hatte, weiter verkleinert werden.
In der Vorbereitung gab es Siege gegen Pinkafeld (4:3), Weiz (6:2) und Lafnitz (3:2). Hinzu kommen ein Remis gegen Vorwärts Steyr (0:0) sowie Pleiten gegen Lok Moskau (0:1) und Oberwart/Rotenturm (0:1). Im Pokal gewann Hartberg in Runde 1 mit 3:0 beim Regionalligisten Bad Gleichenberg.