Nach drei Jahren in der zweiten Liga gehört der FC Lorient seit dieser Spielzeit wieder zur Ligue 1. Trainer Christophe Pelissier hatte den Verein vor der Saison 2019/20 übernommen und lange souverän auf Aufstiegskurs gehalten.
Kurz vor der pandemiebedingten Pause war etwas Sand ins Getriebe der „Les Merlus“ gekommen, was aber dann durch den Abbruch der Saison nicht mehr wirklich ins Gewicht fiel.
Damit sich der Verein aus der Bretagne in der ersten Liga halten kann, wurden im Sommer fast 30 Mio. Euro in neue Spieler investiert. Trotzdem ist der FCL, was den Ligue-1-Marktwert angeht, immer noch das Schlusslicht.
Zudem setzen die Verantwortlichen auf Coach Pelissier, der mit Amiens den Durchmarsch von der dritten in die erste Liga geschafft hatte und mit dem SC dann auch zwei Klassenerhalte feiern konnte.
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Wie die bisherige Saison zeigt, steht Lorient trotz der Ausgaben und des Trainers vor einer schweren Aufgabe. Von den ersten 17 Spielen konnte man nur drei gewinnen, bei 11 Niederlagen.
31 Gegentore werden nur von zwei Teams überboten. Zudem tut sich der Aufsteiger vor allem auswärts mit nur einem Sieg in neun Gastspielen schwer. Seit fünf Partien auf des Gegners Platz gab es keinen Sieg mehr.
Noch ist im Abstiegskampf alles möglich. Am Tabellenende geht es sehr eng zu. Im letzten Spiel vor der Winterpause holten die Bretonen ein 2:2 bei dem OGC Nizza.
Diese Begegnung machte Hoffnung. Die beiden teuren Neuzugänge Grbic und Moffi erzielten jeweils ein Tor. Fabien Lemoine kann nach seiner Sperre nicht gegen Monaco mitspielen.