Nach dem zweiten MLS-Triumph der Vereinsgeschichte (nach 2008) in der Vorsaison gehört Columbus Crew auch in diesem Jahr zusammen mit Los Angeles FC zu den großen Titelfavoriten.
Bisher fehlt der Mannschaft von Coach Caleb Porter aber noch die Konstanz wie im vergangenen Jahr. Zudem hat man in der Fremde große Probleme. Auf des Gegners Platz gab es nur einen Sieg in den vergangenen 15 Partien.
Im eigenen Stadion ist „The Crew“ dagegen saisonübergreifend seit 11 Ligaheimspielen ungeschlagen. Wie lange sich diese Serie noch fortsetzt, bleibt jedoch fraglich.
Denn am Samstag beziehen die „Black & Gold“ erstmals ihr neues Stadion. Das Historic Crew Stadium wird vom neuen Lower.com Field abgelöst. Die neue Heimstätte ist ein klassisches Fußballstadion mit 20.000 Tribünenplätzen.
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Sicher liegt der Titelverteidiger wieder klar auf Play-off-Kurs und wird diese wohl auch recht problemlos erreichen. Aber Teams wie der kommende Gegner aus New England oder Orlando City machen dem Meister den Rang in der Eastern Conference streitig.
Vor allem die prominent besetzte Offensive mit Spielern wie Zardes, Santos, Zelarayan oder Molino, ist in dieser Saison noch nicht so richtig in Schwung gekommen.
So wartet Columbus seit zwei Spielen auf einen Sieg. Auf die 0:1-Pleite bei Philadelphia Union folgte am vergangenen Montag nur ein 0:0 beim MLS-Neuling Austin FC.
Verlass bleibt aber auf die Abwehr. Sieben Gegentore sind zusammen mit Orlando und Seattle der Topwert der MLS. Bradley Wright-Phillips, Luis Díaz und Aiden Morris fehlen verletzt. Mittelfeld-Spieler Artur dürfte nach einer Zwangspause wieder in den Kader zurückkehren.