Der Rückstand auf Tabellenführer Polen beträgt sechs Punkte. Israel und Nordmazedonien liegen punktegleich mit vier Zählern auf Rang zwei.
Die Ausgangslage für das Duell mit Slowenien im Klagenfurter Wörthersee Stadion ist damit eindeutig: Marko Arnautovic und Co. müssen gewinnen.
Nachdem der Heimauftakt gegen an sich harmlose Polen mit 0:1 gründlich danebengegangen ist, blamierten sich die Österreicher in Israel bis auf die Knochen. Ausgerechnet gegen die von Andreas Herzog trainierten Israelis, rutschte die ÖFB-Auswahl in eine bittere 2:4-Pleite.
EM 2020 Quoten
Dabei hatte Arnautovic die Gäste früh mit 1:0 in Führung gebracht. Ein Dreierpack von Eran Zahavi schockte die Österreicher, die durch den Salzburg-Spieler Munas Dabbur sogar noch den vierten Gegentreffer einstecken mussten. Der zweite Treffer von Arnautovic war nur noch Kosmetik.
Teamchef Foda gelobte Besserung und betonte, dass der Fehlstart aufgearbeitet worden sein. Für die beiden nächsten Quali-Spiele setzt der gebürtige Mainzer zum allergrößten Teil auf Altbewährtes. Mit Albert Vallci von Serienmeister Salzburg scheint ein Neuling im Kader auf.
Maximilian Wöber, Gernot Trauner und Sebastian Prödl sind verletzt, auch Hoffenheims Florian Grillitsch wird fehlen. Guido Burgstaller (Schalke) und Michael Gregoritsch (Augsburg) stehen hingegen wieder zur Verfügung und sollen die zuletzt so vermisste Offensiv-Schlagkraft erhöhen.
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Der Sturm ist seit einigen Jahren die große Baustelle bei den Österreichern. Lediglich Arnautovic trifft regelmäßig. Der West-Ham-Legionär ist bezeichnenderweise der bisher einzige ÖFB-Torschütze in der EM-Quali. Nun soll gegen Slowenien die große Aufholjagd gestartet werden.
Die Chancen, dass ein Tipp auf einen Österreich-Sieg aufgeht, sind groß. Denn das letzte Aufeinandertreffen zwischen der ÖFB-Elf und dem südlichen Nachbarn endete, ebenfalls in Klagenfurt, im März des vergangenen Jahres mit einem 3:0-Erfolg der Österreicher.
Die Statistik hat allerdings auch einen slowenischen Sieg zu bieten. Im ersten Duell setzten sich im März 1997 die Slowenen mit 2:0 durch. Für die Österreicher gab es damals Pfiffe.
Von der Papierform her ist Österreich in der Favoritenrolle zu besetzen. Der 34. der FIFA-Weltrangliste trifft vor eigenem Publikum auf die Nummer 63. Die Slowenen laufen noch dazu seit acht Länderspielen einem Sieg hinterher.