Der SC Freiburg schreibt in diesen Tagen Geschichte. Mit dem 2:1-Heimsieg gegen Borussia Dortmund am vergangenen Spieltag konnten die Breisgauer erstmals seit 19 Partien wieder gegen den BVB gewinnen.
Auch für Coach Christian Streich war es im 17. Anlauf der erste Sieg gegen die Gelb-Schwarzen. Damit steht der Verein bei 30 Punkten nach 20 Spieltagen und spielt die beste Saison in der Amtszeit des Trainers.
Streich war am vergangenen Samstag von seinem gewohnten 3-4-3 abgewichen und hatte die Mannschaft im 4-4-2 aufs Feld geschickt. Diese Taktik passte perfekt zur Dortmunder Aufstellung.
Auch in der Offensive läuft es rekordverdächtig gut. Aktuell stehen die Südbadener bei 35 Toren. Lediglich in den Spielzeiten 1993/94 (36 Tore) und 1994/95 (42) hatte Freiburg zum gleichen Zeitpunkt noch mehr Tore geschossen.
Bundesliga Quoten
Nur Bayern (25) und Frankfurt (23) können die Ausbeute der Breisgauer aus den letzten 10 Ligaspielen, die bei 22 Zählern steht, überbieten. In den jüngsten 12 Spielen gab es nur zwei Niederlagen, in München und Wolfsburg.
Von den vergangen zehn Partien wurden sieben gewonnen. Auswärts tun sich die Männer von Coach Streich allerdings etwas schwer. Drei Siege und zwei Remis in neun Gastspielen reichen nur für Rang 13.
Die Freiburger haben in dieser Saison eine Chancenverwertung von 35,7 Prozent. Das ist der beste Wert hinter den Bayern (37,2 %). Auf Platz 3 dieser Statistik folgt Bremen mit 34,8 Prozent.
Im Weserstadion fehlen die verletzten Flekken, Kwon und Sallai. Noch ist unklar, ob der Trainer auswärts zum 3-4-3 zurückkehrt oder seine Mannschaft wie gegen den BVB im 4-4-2 aufs Feld schickt.