Nur drei Tage nach dem ersten Training nach einer Quarantäne-Pause von gut zwei Wochen musste der Jahn Regensburg schon wieder in der 2. Bundesliga ran. Hier hatte man mit dem Aufstiegsaspiranten aus Fürth aber gleich eine harte Nuss zu knacken.
Am Ende fehlte es den Hausherren nach der Zwangspause an Spritzigkeit und Power. Gegen die Spielstärke des Kleeblattes konnten die Männer von Coach Mersad Selimbegovic nur viel Leidenschaft und Defensive einbringen.
Die Gäste waren aktiver und deutlich torgefährlicher. So stand am Ende eine 1:2-Pleite für den SSV zu Buche. Der Trainer wollte aber trotz aller Umstände nicht klagen und konnte dem Spiel auch viel Positives abgewinnen.
Die Mannschaft steckte nie auf, stemmte sich gegen die Niederlage, ging hart in die Zweikämpfe und lief den Gegner früh an. Nach dem Anschlusstor, welches allerdings aus dem Nichts gefallen war, witterte der Jahn sogar seine Chance auf zumindest ein Unentschieden.
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Die Gegentore fielen allerdings allesamt aus Standardsituationen. Zudem fehlte es in der Offensive an Ideen, Kreativität und Tempo. Nun geht es gegen einen machbaren Gegner.
Hier gilt es die Distanz auszubauen oder zumindest zu halten. Doch auf des Gegners Platz hatte die Selimbegovic-Elf bisher große Probleme gehabt. Siege gab es nur in Nürnberg und in Aue.
Auch die Offensive des SSV gehört mit nur 26 Toren in 24 Partien zu den schwächsten der Liga. Aktuell haben nur Braunschweig und Osnabrück noch weniger Tore erzielt.
Personell können die Regensburger fast aus dem Vollen schöpfen. Verletzt fehlt aktuell nur Kennedy.