Vor der kurzen Weihnachtspause sah die Welt für den 1. FC Nürnberg noch einigermaßen in Ordnung aus. Der Club stand mit 19 Punkten auf dem siebten Platz und war deutlich näher an den Aufstiegsplätzen als an der Abstiegszone.
Dann folgte aber ein total missglückter Start ins neue Jahr. In den fünf Punktspielen 2021 kommt der Club gerade mal auf einen einzigen Punkt. Den holte man immerhin zu Hause mit einem 1:1 gegen den HSV.
Dem gegenüber stehen aber vier Niederlagen. Pleite Nummer vier setzte es am Mittwoch im Nachbarschaftsderby zu Hause gegen Regensburg. Hier traf der Jahn erst wenige Minuten vor dem Ende zum 1:0-Auswärtssieg.
Trainer Robert Klauß hatte nach dem 2:5 gegen Hannover auf Dreierkette umgestellt. So stand die Defensive immerhin einigermaßen stabil. Im Spiel nach vorne brachten die Franken aber überhaupt nichts zustande.
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Hier machte sich das Fehlen von Offensivspielern wie Robin Hack, Felix Lohkemper und Pascal Köpke schmerzlich bemerkbar. Hoffnung verspricht Neuzugang Mats Möller Daehli.
Der ehemalige Profi von St. Pauli saß aber zunächst wegen fehlender Spielpraxis nur 90 Minuten auf der Bank. Gegen Sandhausen winkt jetzt die Startelf. Der Coach steht noch nicht zur Disposition, selbst bei einer Niederlage in Sandhausen am Sonntag.
Der Abstiegskampf darf im Frankenland ab sofort kein Tabuthema mehr sein. Ein klares System ist aber nicht erkennbar. Meist steht der Club tief und lauert auf Umschaltmomente.
Steht es lange torlos, werden die Nürnberger jedoch immer ratloser. Im Hardtwald-Stadion fehlen die verletzten Knothe, Sorg, Lohkemper, Besong, Köpke und Zrelak. Zudem muss Krauß wegen seiner fünften Gelben Karte einmal aussetzen.