Die Männer vom Hardtwald stehen selbst auf dem Abstiegs-Relegationsplatz und haben nur drei Zähler Vorsprung auf den vorletzten St. Pauli, der mit einem Sieg im Nachholspiel am Mittwoch bei Schlusslicht Würzburg die Sandhäuser überholen kann.
Kein Tor und 17 Gegentreffer in den letzten fünf Pflichtspielen – eine erschreckende Bilanz, die Sinnbild der ganzen bisherigen Saison ist.
Mit nur zwölf erzielten Treffern hat der SVS die wenigsten aller Zweitligaklubs. Auf der anderen Seite gab es insgesamt schon 31 Gegentreffer und damit im Schnitt mehr als zwei pro Spiel.
Einzig die Aufsteiger Braunschweig und Würzburg kassierten bislang mehr Gegentore. Mit neun Pleiten aus 14 Ligaspielen haben die Sandhäuser die zweitmeisten. Nur drei Partien konnten sie bislang gewinnen.
Wer wird 2. Liga Meister?
Zwei dieser drei Dreier gab es im heimischen Hardtwaldstadion und zwar gleich in den ersten beiden Heimspielen der Saison. Es folgten zwei Heimremis und zuletzt drei Heimpleiten in Serie – bei 1:9 Toren.
Mit dem 1. FC Heidenheim kommt nun ein Team, das in jüngster Vergangenheit ein gern gesehener Gast war, da er in der Regel die vollen drei Punkte den Gastgebern überließ.
Zwischen dem 29. Februar 2020 und 21. November 2020, mithin über fast neun Monate hinweg, konnte der FCH kein Pflichtspiel auf des Gegners Platz gewinnen. Es gab stattdessen acht Pleiten und vier Remis in zwölf Partien.
Diese Horrorserie des Fast-Aufsteigers der letzten Saison endete dann Anfang Dezember ausgerechnet in Fürth, zu einem Zeitpunkt, als die Franken auf Platz zwei der Tabelle standen. Die Heidenheimer siegten mit 1:0.