Mit drei torlosen Niederlagen war das Jahr 2020 für den VfL Osnabrück etwas enttäuschend zu Ende gegangen. Doch diese Negativserie ließ bei den Verantwortlichen nicht den geringsten Zweifel aufkommen.
Weder am Trainer, noch am Team oder am offensiven Grundkonzept. Wie gerechtfertigt dieses Vertrauen war, zeigten die Lila-Weißen zum Auftakt des neuen Jahres beim eindrucksvollen 2:1-Sieg bei Tabellenführer Kiel.
Coach Marco Grote war nach dem Spiel zufrieden und betonte, dass seine Mannschaft besser gewesen sei und verdient gewonnen habe. Vor allem in der ersten Hälfte zeigte der VfL eine kluge und reife Leistung.
Die Defensive stand sehr stabil und das Konterspiel war schnell und druckvoll. So holte Osnabrück schon den vierten Auswärtssieg der Saison. Die Grote-Elf konnte auch gegen ein Top-Team mithalten und dem Spiel ihren Stempel aufdrücken.
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Doch der Trainer warnte davor, dass die nächste Partie gegen das Schlusslicht aus Würzburg nun nur ein Selbstläufer werden könne. Für einen Sieg gegen die Kickers müsse man trotzdem an die Grenzen gehen.
Dazu kommt die Tatsache, dass der VfL an der Bremer Brücke in dieser Saison deutlich mehr Probleme hat als auswärts. Die letzten drei Heimspiele gingen verloren. Eine vierte Heimpleite in Serie wäre ein neuer Negativrekord.
Verlassen kann sich der Coach auf Sebastian Kerk. Der Neuzugang hat voll eingeschlagen und ist mit sechs Toren und sieben Assists der absolute Top-Scorer des Vereins.
Gegen den FWK dürfte Linksverteidiger Kevin Wolze wieder große Chancen auf einen Platz in der Startelf haben. Verletzt fehlen am Samstag Ajdini, Augé, Klaas und Bapoh.