Eine durchaus holprige Hinrunde hatte Hannover 96 immerhin noch auf Platz 6, sechs Zähler hinter dem Relegationsrang drei beendet. Nach sieben Punkten aus den vier Partien der Rückserie ist dieser Rückstand auf neun Zähler angewachsen.
Nun stehen gegen Düsseldorf am Sonntag und danach zu Hause gegen Greuther Fürth richtungsweisende Duelle für die Niedersachsen an. Gewinnt man beide, dürfte man sich wohl im Aufstiegskampf noch Hoffnungen machen.
Doch wer glaubt nach den extremen Formschwankungen der 96er in dieser Saison an sechs Punkte aus diesen beiden Partien? Vor allem, da Coach Kenan Kocak aktuell vor allem in der Offensive experimentieren muss.
Die Mannschaft ist viel zu abhängig von Marvin Ducksch, der bei zehn Toren und sieben Assists steht. Der Mittelstürmer fällt nun mit einem Muskelfaserriss zwei bis drei Wochen aus.
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Ersatzmann Hendrik Weydandt, der in dieser Saison sowieso erst auf drei Treffer kommt, droht mit Wadenproblemen für die Partie in Düsseldorf ebenfalls auszufallen.
Auf den Außenbahnen fehlen mit Patrick Twumasi und Linton Maina gleich zwei Spieler. Im Sturmzentrum dürfte dann Valmir Sulejmani im 4-2-3-1, auf das der Coach wohl umstellen wird, gesetzt sein.
Zu den schon genannten Ausfällen gesellt sich auch Falette hinzu. Hier rächt es sich nun womöglich, dass Hannover erstmals seit zehn Jahren seinen Kader in der Winter-Transferphase nicht verstärkt hatte.
Die Formkurve der letzten Wochen konnte sich mit drei Siegen aus fünf Spielen, bei nur einer Niederlage, eigentlich sehen lassen. Die gleiche Ausbeute gab es aus den letzten fünf Gastspielen.