Von der Quarantäne des SV Sandhausen wurde die SpVgg im Aufstiegsrennen etwas ausgebremst. In der Folge konnte der Verein aber immerhin belustigt zusehen, wie die Konkurrenz aus Hamburg und Bochum patzte.
Da die Weiß-Grünen punktgleich mit dem HSV sind, aber ein Spiel weniger absolvierten, haben sie nun alle Aufstiegstrümpfe in der eigenen Hand. Die Kieler haben auf Platz 4 zwar ein Spiel weniger bestritten als Fürth, liegen aber auch um vier Punkten zurück.
Offiziell hatte man sich in Franken sowieso zunächst das Knacken der 50-Punkte-Marke als Etappenziel gesetzt. Diese Marke erreichte die SpVgg schon am vorletzten Wochenende.
Hier hatten die Männer von Trainer Stefan Leitl mit 1:0 in Heidenheim gewonnen und dem FCH erst die zweite Heimpleite in dieser Saison zugefügt. Der entscheidende Treffer fiel in der letzten Spielminute.
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Aber in der zweiten Hälfte waren die Gäste klar besser und zeigten, warum sie noch um den Aufstieg mitspielen. Die sonst so heimstarken Hausherren waren nach dem Seitenwechsel fast chancenlos.
Natürlich hat das Kleeblatt mit der aktuellen Ausgangslage auch die Ambitionen, bis zum Schluss ganz oben mitzumischen. Hier hilft vor allem die Stärke auf des Gegners Platz.
Der Erfolg weckt allerdings auch Begehrlichkeiten. So musste der Verein jüngst schon die ablösefreien Abgänge von David Raum, Sebastian Ernst und Paul Jaeckel hinnehmen. Immerhin konnte man nun die Vertragsverlängerung von Julian Green vermelden.
Abwehrchef Mergim Mavraj und Stürmer Dickson Abiama sind nach ihren Gelbsperren wieder einsatzbereit. Angreifer Robin Kehr hat zudem seinen Infekt auskuriert. Nur Innenverteidiger Abdourahmane Barry steht noch nicht wieder zur Verfügung.