WM 2014 Gruppe F – Spiele, Wetten & Quoten der Fussball WM 2014

Aktualisiert Apr 5

Martin Huber

Von Martin Huber

Sport & Sportwetten-Experte

Übersicht der Wettquoten aller Spiele der Gruppe F bei der Fussball Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien:

Datum Anstoß Spiel Bestquote Tipp 1 Bestquote Tipp 0 Bestquote Tipp 2 Res
15. Juni 24:00 Argentinien – Bosnien 1,40 Interwetten 5,25 Bet365 10,0 Bet365 2:1
16. Juni 21:00 Iran – Nigeria 4,75 Bet365 3,60 ComeOn 2,10 Interwetten 0:0
21. Juni 18:00 Argentinien – Iran 1,12 Interwetten 10,0 Bet365 26,0 Bet365 1:0
21. Juni 24:00 Nigeria – Bosnien 4,75 Bet365 3,70 Bet365 1,91 Betsafe 1:0
25. Juni 18:00 Nigeria – Argentinien 9,55 Betsafe 3,90 Bet365 1,60 Interwetten 2:3
25. Juni 18:00 Bosnien – Iran 2,10 Interwetten 3,70 Bet365 3,60 Tipico 3:1

Die Argentinier haben es bei der WM-Auslosung „räumlich“ und qualitativ mit der Gruppe F derart gut getroffen, dass manch argwöhnischerer Zeitgenosse schon gar nicht mehr an Zufall glauben mochte: Da sich die Verschwörungstheoretiker bei den Wettfreunden in dieser Frage mangels besseren Wissens einer Meinung enthalten müssen, wird von uns allein auf die sportlichen Herausforderungen im kommenden Sommer geblickt. Hier ist davon auszugehen, dass dem zweimaligen Weltmeister die Konkurrenz aus Bosnien-Herzegowina, Nigeria und dem Iran keine allzu großen Probleme bereitet: Der Weg zum Gruppensieg scheint für den Titel-Aspiranten in Brasilien ziemlich deutlich vorgezeichnet zu sein.

Argentinien wird Gruppensieger beste Quote 1,083 bei
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Auf die Frühstarter-Qualitäten der Gauchos war immerhin bereits bei den jüngsten Weltmeisterschaften in Deutschland und Südafrika Verlass: Bevor den Südamerikanern in den jeweiligen Viertelfinals die DFB-Auswahl einen Strich durch die Rechnung machte, waren die Argentinier ohne jegliche Anlaufschwierigkeiten durch die ersten Turnier-Wochen getanzt.

Bei der Endrunde vor vier Jahren sprangen in einer qualitativ durchaus vergleichbaren Gruppe gegen Südkorea, Griechenland und die nun erneut zu bespielenden Nigerianer drei glatte Siege heraus – anno 2006 fuhr das Team zudem in einer wahren „Todesgruppe“ (Niederlande, Elfenbeinküste und Serbien-Montenegro) die stolze Ausbeute von sieben Zählern ein.

Da sich die nunmehrigen Spielorte in erfreulicher Nähe zu der eigenen Landesgrenze befinden, werden für die Elf von Alejandro Sabella Akklimatisierungsprobleme in Brasilien natürlich überhaupt kein Thema sein: Rund um die jeweiligen Stadien dürfte sich in allen Vorrundenpartien der Eindruck ergeben, dass Argentinien der eigentliche Ausrichter der weltmeisterlichen Endrunde ist. Dabei ist der unterstützende Rückenwind des Publikums gar nicht unbedingt erforderlich, um die Mannschaft in die Spur zu kriegen – dank der souverän bewältigten Qualifikation konnten sich die Albiceleste ohnehin längst unter die absoluten Top-Favoriten auf dem Gesamtsieg mischen.

Die besten Wettquoten für den Gruppensieg (Stand 25.6.2014, vor dem 3. Spieltag)

Interwetten Bet365 Tipico ComeOn Mybet Betsafe Bwin
Argentinien 1,05 1,083 1,08 1,05 1,05 1,05 1,07
Bosnien
Nigeria 7,00 9,00 8,00 9,25 8,00 8,00 7,50
Iran

Zumindest in der Vorrunde spielt es somit auch nur eine untergeordnete Rolle, ob Lionel Messi ein weiteres großes Turnier vergeigt. Haben die nicht ganz so phantastischen Leistungen im Nationaltrikot dem Image des vielfachen Weltfußballers bereits in den letzten Jahren kleinere Kratzer verpasst, kündigt nun die seit Monaten währende Form- und Verletzungsmisere erneut eine enttäuschende Endrunde des Superstars an.

Dem durchwegs hochwertigen argentinischen Kader würde ein gefühlter oder tatsächlicher Ausfall in der Gruppe F aber wohl überhaupt nicht zu schaffen machen: Immerhin ist die Kreativabteilung der Argentinier auch in der Breite derart gut besetzt, dass im Vergleich dazu selbst die deutschen Hoffnungsträger ein bisschen grobmotorisch veranlagt erscheinen.

An relativ sicheren Siegen gegen den Iran und Nigeria sollte somit nicht zu rütteln sein; folglich bietet sich allenfalls das Auftaktspiel gegen Bosnien und Herzegowina für eine halbwegs verlässliche Standortbestimmung an. Die WM-Neulinge vom Balkan sind nach unserer Überzeugung in jedem Falle zu einer richtigen soliden Weltmeisterschaft in der Lage – zumal die Euphorie in und um das Team nach dem zweimaligen Scheitern in den Playoffs erwartungsgemäß nunmehr umso gewaltiger ist. Rein fußballerisch dürfte zudem natürlich der starke Gruppensieg in der Qualifikationsgruppe G (mit 25 von 30 möglichen Punkten) ein gewichtiges Empfehlungsschreiben für einen Platz im Achtelfinale sein.

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Als wesentliches Manko könnte sich jedoch erweisen, dass sich im Team von Safet Susic partout keine wichtige Stammkraft verletzen darf: So ist zwar die Offensive mit Ibisevic und Dzeko fraglos wettbewerbsfähig besetzt, eine ernstzunehmende Alternative zu diesem Duo will sich derzeit aber nicht finden lassen. Im Mittelfeld ist die ganz große Qualität dagegen auf den Flügeln unterrepräsentiert – die defensive Viererkette dürfte zu guter Letzt aufgeschmissen sein, sollten Kapitän Emir Spahic von Bayer Leverkusen im kommenden Sommer dummerweise ein paar Alterserscheinungen zu schaffen machen.

Dennoch ist es eher unwahrscheinlich, dass im Ernstfall die Super Eagles aus Nigeria in die Bresche springen könnten: Der nach wie vor gute Ruf der Afrikaner ist schließlich allein auf die Sturm- und Drangphase in den 1990er-Jahren zurückzuführen, als es lediglich noch als eine Frage von kurzer Zeit erschien, bis erstmals ein Team vom schwarzen Kontinent den WM-Titel gewinnen kann.

Dass sich die diesbezügliche Erwartungshaltung mittlerweile merklich abgekühlt hat, ist auch den jüngeren Turnier-Auftritten des amtierenden Afrikameisters geschuldet. Sowohl 2002 und 2010 wurde die Vorrunde jeweils mit nur einem Zähler auf dem letzten Platz abgeschlossen – die Endrunde in Deutschland hatten sich die Nigerianer dagegen gleich ganz geschenkt.

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Trotz des jüngsten kontinentalen Erfolges darf sich die Mannschaft von Stephen Keshi somit wohl nur gegen den Iran einen Dreier erhoffen, der in der Gruppe F der erste Anwärter auf ein schnelles Ausscheiden ist: Der etwas überraschenden Gruppensieg in der asiatischen Qualifikation wird in der nunmehr schon vierten WM-Vorrunde jedenfalls ohne größere Bedeutung sein. Abgesehen von dem mittlerweile in Fulham gelandeten Dejagah werden dem portugiesischen Coach Carlos Queiroz in Brasilien schließlich kaum renommierte Spieler zur Verfügung stehen – da mutet es geradezu wie eine optimale Vorbereitung an, dass Torhüter Davari den Underdog-Status durch seine Tätigkeit bei Eintracht Braunschweig bereits voll und ganz verinnerlicht hat.

Die Wettfreunde sehen in der Gruppe F folglich einem spannungsfreien Zieleinlauf entgegen – hinter den Argentiniern kann auch Bosnien-Herzegowina von der günstigen Auslosung profitieren.

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