Im Nachholspiel zu Hause gegen den FSV Zwickau am Dienstagabend war es endlich wieder mal soweit: Der SC Verl ging, ganz wie es sich sein Trainer gewünscht hatte, mal wieder in Führung.
Zuvor war der SCV in den letzten neun Spielen acht Mal in Rückstand gelegen und hatte sich als „Comeback-König der Liga“ dabei aber sechs Mal mindestens noch ein Remis erspielt.
Gegen den FSV hatte ein Eigentor der Schwäne die Gastgeber früh in Front gebracht. Danach spielte fast nur noch der Aufsteiger. Die Männer von Coach Rino Capretti präsentierten sich offensivstark, spielbestimmend und gingen früh ins Gegenpressing.
Doch schließlich scheiterten die Ostwestfalen mal wieder an ihrer Chancenverwertung und standen nach einem Gegentreffer zum 1:1-Endstand doch nur wieder mit einem Punkt da.
3. Liga Quoten
Nach dem 1:1 bestätigte Coach Capretti, dass gegen Zwickau mehr drin gewesen wäre. Allerdings nur, wenn die Mannschaft ihr Spiel und Fußball gespielt hätte. Die langen Bälle habe man aber laut dem Trainer schlecht verteidigt.
Der Gegner sei zwar kampfstark gewesen, habe aber einen einfachen Fußball gespielt. Hier brauche man Pässe und Kombinationen nach vorne. Seine Mannschaft könne besser spielen, habe es aber nicht gezeigt.
Trotzdem bleibt der Sportclub als Tabellenfünfter und mit drei Punkten Rückstand immer noch in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Zudem schloss man die Hinrunde auf einem hervorragenden fünften Platz ab.
Von den letzten sieben Ligaspielen konnte man aber nur ein einziges gewinnen. Hier war der Sieg bei der SpVgg Unterhaching auch etwas glücklich ausgefallen. Die Verler hatten im Landkreis München schon mit 1:3 zurückgelegen und drehten das Spiel aber innerhalb weniger Minuten zum 4:3-Erfolg.