Nach fünf ungeschlagenen Spielen fuhr der SC Verl am Dienstag als Dritter der Tabelle und zweibestes Auswärtsteam der Liga mit viel Selbstbewusstsein zum Spitzenspiel nach Dresden.
Dort zeigte der Aufsteiger auch einen tollen spielstarken Auftritt. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste das Spiel mit viel Ballsicherheit unter Kontrolle und drückten Dynamo teilweise ziemlich tief in deren eigene Hälfte.
Aus dem Nichts gingen die Hausherren aber in Führung. Dieser Schock saß bei der Mannschaft von Trainer Guerino Capretti tief. Im zweiten Durchgang wurde Verl eiskalt ausgekontert und stand am Ende mit einer 1:4-Pleite da.
Auch SCV-Coach Capretti musste eingestehen, dass der Gegner in puncto Effektivität eine Klasse besser war. Seine Mannschaft habe vor allem im letzten Drittel unsauber agiert.
3. Liga Quoten
So fehlte auch die nötige Torgefahr. Trotzdem sprach der Trainer von der besten Halbzeit, seitdem man in der 3. Liga ist. Auf der Gegenseite kassierte Verl auch die höchste Niederlage seit dem Aufstieg in den Profifußball.
Der SCV steht weiterhin bestens da. Mit nur zwei Punkten auf Platz drei und zwei Nachholspielen in der Hinterhand kann der Aufsteiger weiterhin im Aufstiegsrennen mitmischen.
Gegen Türkgücü stehen Barne Pernot und Steffen Lang wieder zur Verfügung. In Dresden saß sogar Co-Trainer Sergej Schmik als Notnagel auf der Bank. Kurt fehlt wegen der fünften Gelben Karte.
Zudem müssen die Hausherren ohne die verletzten Choroba, Lach, Langesberg, Hecker, Siemann und Stöckner auskommen.